Karteikarten: Physiologie des Membrantransports (57 Karten)

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1Frage

Aus welchen Komponenten bestehen biologische Membranen?

Antwort

Aus Lipid-, Protein- und Zuckerkomponenten.

2Frage

Was beeinflusst die Fluidität biologischer Membranen?

Antwort

Der Sättigungsgrad der Lipide und der Einbau von Cholesterol.

3Frage

Was ist eine Transmembrandomäne?

Antwort

Ein Membranabschnitt mit meist 20–30 Aminosäuren, gut in die Lipiddoppelschicht integriert.

4Frage

Warum ist eine Transmembrandomäne gut in die Lipiddoppelschicht integriert?

Antwort

Wegen vieler unpolarer Seitenketten.

5Frage

Welcher Autor definierte die Transmembrandomäne als Abschnitt mit 20–30 Aminosäuren?

Antwort

Alberts.

6Frage

Was beschreibt das Flüssig-Mosaik-Modell an Zellmembranen?

Antwort

Zellmembranen als dynamische Lipiddoppelschichten mit lateral beweglichen Lipiden und Proteinen.

7Frage

Was beschreibt die einfache Diffusion im Zelltransport?

Antwort

Passiver Transport entlang eines Konzentrationsgradienten ohne Energie oder Transportprotein.

8Frage

Für welche Moleküle sind biologische Membranen durch einfache Diffusion hauptsächlich durchlässig?

Antwort

Für kleine unpolare Moleküle.

9Frage

Welche Variablen verbindet das Fick’sche Diffusionsgesetz?

Antwort

Membranoberfläche, Konzentrationsgradient, Membranpermeabilität und Membrandicke.

10Frage

Wie lautet die Formel des Fick’schen Diffusionsgesetzes?

Antwort

J=P⋅A⋅ΔCΔxJ = P \cdot A \cdot \frac{\Delta C}{\Delta x}.

11Frage

Was sind Aquaporine und wie sind sie aufgebaut?

Antwort

Aquaporine sind Wasserkanäle aus vier Untereinheiten, jede bildet eine Wasserpore.

12Frage

Was beschreibt der Begriff Osmose?

Antwort

Osmose ist die passive Wasserbewegung durch eine semipermeable Membran von hoher zu niedriger Wasserkonzentration.

13Frage

Welche Arten von Kanälen gibt es nach Alberts?

Antwort

Kanäle können ligandengesteuert, spannungsgesteuert oder mechanosensitiv sein.

14Frage

Wer beschrieb die Steuerung von Kanälen durch Liganden, Spannung und Mechanosensitivität?

Antwort

Alberts beschrieb diese Kanalsteuerungen.

15Frage

Was transportiert ein Carrier-Protein passiv entlang seines Konzentrationsgradienten?

Antwort

Substanzen.

16Frage

Wie verläuft der Transport durch ein Carrier-Protein?

Antwort

Indem es spontan zwischen verschiedenen Konformationen wechselt.

17Frage

Was bedeutet es, dass Transporter saturierbar sind?

Antwort

Sie besitzen eine maximale Transportrate.

18Frage

Was pumpt die Na+/K+-ATPase pro ATP-Molekül aus der Zelle?

Antwort

Drei Natriumionen (Na+).

19Frage

Wie viele Kaliumionen pumpt die Na+/K+-ATPase pro ATP in die Zelle?

Antwort

Zwei Kaliumionen (K+).

20Frage

Was nutzt der sekundär aktive Transport als Energiequelle?

Antwort

Die potentielle Energie eines Konzentrationsgradienten.

21Frage

Wovon ist sekundär aktiver Transport indirekt abhängig?

Antwort

Von ATP.

22Frage

Wie unterscheiden sich Symport und Antiport im Transport?

Antwort

Symport transportiert zwei Moleküle in dieselbe Richtung, Antiport in entgegengesetzte.

23Frage

Was passiert bei der Phagocytose mit einem Bakterium?

Antwort

Die Zellmembran umhüllt es und bildet ein Phagosom.

24Frage

Wie unterscheidet sich Endocytose von Exocytose bezüglich der Membranbewegung?

Antwort

Endocytose schnürt die Membran nach innen ab, Exocytose verschmilzt Vesikel mit der Membran.

25Frage

Was passiert beim transzellulären Transport?

Antwort

Zwei Zellmembranen werden überwunden.

26Frage

Wie erfolgt der parazelluläre Transport?

Antwort

Proteinbarrieren der Schlussleisten werden passiert.

27Frage

Welche Rezeptortypen leiten Signale über die Membran weiter?

Antwort

G-Protein-gekoppelte und enzymgekoppelte Rezeptoren.

28Frage

Was bewirkt die Bindung eines extrazellulären Signalmoleküls am Rezeptor?

Antwort

Eine Konformationsänderung des Rezeptors.

29Frage

Was startet die Konformationsänderung des Rezeptors intrazellulär?

Antwort

Intrazelluläre Prozesse werden gestartet.

30Frage

Wie viele Hauptklassen von Membranproteinen gibt es?

Antwort

Es gibt vier Hauptklassen.

31Frage

Wie zeigt FRAP die Bewegung von Proteinen in Membranen?

Antwort

Durch Bleichen eines fluoreszierenden Bereichs und Beobachtung der Fluoreszenzerholung.

32Frage

Was sind Caveolae in der Plasmamembran?

Antwort

Kleine, dynamisch gebildete Membraneinstülpungen.

33Frage

Wofür sind Caveolae funktionell beteiligt?

Antwort

An Signalvermittlung und Lipidtransport.

34Frage

Wer beschrieb Caveolae als Membraneinstülpungen und ihre Funktionen?

Antwort

Parton, 2018.

35Frage

Welchen Sauerstoffpartialdruck haben die Alveolen bei der pulmonalen Sauerstoffdiffusion?

Antwort

100 mmHg.

36Frage

Welchen Sauerstoffpartialdruck haben die Lungenkapillaren bei der pulmonalen Sauerstoffdiffusion?

Antwort

40 mmHg.

37Frage

In welchem Jahr veröffentlichte Weibel die Angaben zur pulmonalen Sauerstoffdiffusion?

Antwort

1973.

38Frage

Was gibt die Osmolarität an?

Antwort

Die Osmolarität gibt die Anzahl osmotisch aktiver Teilchen pro Volumen an.

39Frage

Welcher Osmolarität entspricht eine 1-M-NaCl-Lösung?

Antwort

Sie entspricht einer 2-OsM-NaCl-Lösung.

40Frage

Wie öffnen oder schließen sich spannungsgesteuerte Kanäle?

Antwort

Eine Ladungsänderung verschiebt Spannungssensoren, verändert die Proteinstruktur und öffnet oder schließt die Pore.

41Frage

In welcher Quelle wird die Funktionsweise spannungsgesteuerter Kanäle erklärt?

Antwort

In Alberts wird die Funktionsweise spannungsgesteuerter Kanäle erklärt.

42Frage

Wie selektiv sind Carrier im Transport?

Antwort

Sie sind hochselektiv.

43Frage

Wie schnell transportieren Carrier im Vergleich zu Kanälen?

Antwort

Langsamer als Kanäle.

44Frage

Wie viele Moleküle transportieren Carrier pro Sekunde?

Antwort

Etwa 10³ bis 10⁶ Moleküle.

45Frage

Wie viel Prozent der zellulären Energie verbraucht die Na+/K+-ATPase?

Antwort

Ungefähr 30 Prozent.

46Frage

Wie trägt die Na+/K+-ATPase zum Membranpotential bei?

Antwort

Sie trägt etwa 10 % durch elektrogenen Transport zur negativen Zellinnenseite bei.

47Frage

Welche Moleküle transportiert SGLT1?

Antwort

Na+ und Glucose.

48Frage

Welche Moleküle transportiert PepT1?

Antwort

H+ und Dipeptide.

49Frage

Was nutzt tertiär aktiver Transport als Energiequelle?

Antwort

Einen durch sekundär aktiven Transport erzeugten Konzentrationsgradienten.

50Frage

Welche Proteine unterstützen die Endocytose?

Antwort

Clathrin und Caveoline unterstützen die Endocytose.

51Frage

Welche Proteine fördern die Exocytose und was löst sie häufig aus?

Antwort

Rab- und SNARE-Proteine fördern sie, häufig ausgelöst durch Ca2+-Anstieg.

52Frage

Welche Funktion haben Tight Junctions in Epithelzellen?

Antwort

Sie verhindern die freie Diffusion zwischen Epithelzellen.

53Frage

Welche Rolle spielen Claudine in Epithelien?

Antwort

Sie bestimmen, ob ein Epithel dicht oder leck ist.

54Frage

Wie viele α-Untereinheiten der Na+/K+-ATPase enthält das menschliche Genom?

Antwort

Vier α-Untereinheiten.

55Frage

Wie viele β-Untereinheiten der Na+/K+-ATPase sind im menschlichen Genom vorhanden?

Antwort

Drei β-Untereinheiten.

56Frage

Wie viele optionale γ-Untereinheiten der Na+/K+-ATPase gibt es im menschlichen Genom?

Antwort

Sieben optionale γ-Untereinheiten.

57Frage

Welche Autoren beschrieben die zellspezifische Expression der Na+/K+-ATPase-Untereinheiten?

Antwort

Clausen et al., 2017.

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1. Welche Aussage kennzeichnet einfache Diffusion durch eine biologische Membran?

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