Aus welchen Komponenten bestehen biologische Membranen?
Aus Lipid-, Protein- und Zuckerkomponenten.
Was beeinflusst die Fluidität biologischer Membranen?
Der Sättigungsgrad der Lipide und der Einbau von Cholesterol.
Was ist eine Transmembrandomäne?
Ein Membranabschnitt mit meist 20–30 Aminosäuren, gut in die Lipiddoppelschicht integriert.
Warum ist eine Transmembrandomäne gut in die Lipiddoppelschicht integriert?
Wegen vieler unpolarer Seitenketten.
Welcher Autor definierte die Transmembrandomäne als Abschnitt mit 20–30 Aminosäuren?
Alberts.
Was beschreibt das Flüssig-Mosaik-Modell an Zellmembranen?
Zellmembranen als dynamische Lipiddoppelschichten mit lateral beweglichen Lipiden und Proteinen.
Was beschreibt die einfache Diffusion im Zelltransport?
Passiver Transport entlang eines Konzentrationsgradienten ohne Energie oder Transportprotein.
Für welche Moleküle sind biologische Membranen durch einfache Diffusion hauptsächlich durchlässig?
Für kleine unpolare Moleküle.
Welche Variablen verbindet das Fick’sche Diffusionsgesetz?
Membranoberfläche, Konzentrationsgradient, Membranpermeabilität und Membrandicke.
Wie lautet die Formel des Fick’schen Diffusionsgesetzes?
.
Was sind Aquaporine und wie sind sie aufgebaut?
Aquaporine sind Wasserkanäle aus vier Untereinheiten, jede bildet eine Wasserpore.
Was beschreibt der Begriff Osmose?
Osmose ist die passive Wasserbewegung durch eine semipermeable Membran von hoher zu niedriger Wasserkonzentration.
Welche Arten von Kanälen gibt es nach Alberts?
Kanäle können ligandengesteuert, spannungsgesteuert oder mechanosensitiv sein.
Wer beschrieb die Steuerung von Kanälen durch Liganden, Spannung und Mechanosensitivität?
Alberts beschrieb diese Kanalsteuerungen.
Was transportiert ein Carrier-Protein passiv entlang seines Konzentrationsgradienten?
Substanzen.
Wie verläuft der Transport durch ein Carrier-Protein?
Indem es spontan zwischen verschiedenen Konformationen wechselt.
Was bedeutet es, dass Transporter saturierbar sind?
Sie besitzen eine maximale Transportrate.
Was pumpt die Na+/K+-ATPase pro ATP-Molekül aus der Zelle?
Drei Natriumionen (Na+).
Wie viele Kaliumionen pumpt die Na+/K+-ATPase pro ATP in die Zelle?
Zwei Kaliumionen (K+).
Was nutzt der sekundär aktive Transport als Energiequelle?
Die potentielle Energie eines Konzentrationsgradienten.
Wovon ist sekundär aktiver Transport indirekt abhängig?
Von ATP.
Wie unterscheiden sich Symport und Antiport im Transport?
Symport transportiert zwei Moleküle in dieselbe Richtung, Antiport in entgegengesetzte.
Was passiert bei der Phagocytose mit einem Bakterium?
Die Zellmembran umhüllt es und bildet ein Phagosom.
Wie unterscheidet sich Endocytose von Exocytose bezüglich der Membranbewegung?
Endocytose schnürt die Membran nach innen ab, Exocytose verschmilzt Vesikel mit der Membran.
Was passiert beim transzellulären Transport?
Zwei Zellmembranen werden überwunden.
Wie erfolgt der parazelluläre Transport?
Proteinbarrieren der Schlussleisten werden passiert.
Welche Rezeptortypen leiten Signale über die Membran weiter?
G-Protein-gekoppelte und enzymgekoppelte Rezeptoren.
Was bewirkt die Bindung eines extrazellulären Signalmoleküls am Rezeptor?
Eine Konformationsänderung des Rezeptors.
Was startet die Konformationsänderung des Rezeptors intrazellulär?
Intrazelluläre Prozesse werden gestartet.
Wie viele Hauptklassen von Membranproteinen gibt es?
Es gibt vier Hauptklassen.
Wie zeigt FRAP die Bewegung von Proteinen in Membranen?
Durch Bleichen eines fluoreszierenden Bereichs und Beobachtung der Fluoreszenzerholung.
Was sind Caveolae in der Plasmamembran?
Kleine, dynamisch gebildete Membraneinstülpungen.
Wofür sind Caveolae funktionell beteiligt?
An Signalvermittlung und Lipidtransport.
Wer beschrieb Caveolae als Membraneinstülpungen und ihre Funktionen?
Parton, 2018.
Welchen Sauerstoffpartialdruck haben die Alveolen bei der pulmonalen Sauerstoffdiffusion?
100 mmHg.
Welchen Sauerstoffpartialdruck haben die Lungenkapillaren bei der pulmonalen Sauerstoffdiffusion?
40 mmHg.
In welchem Jahr veröffentlichte Weibel die Angaben zur pulmonalen Sauerstoffdiffusion?
1973.
Was gibt die Osmolarität an?
Die Osmolarität gibt die Anzahl osmotisch aktiver Teilchen pro Volumen an.
Welcher Osmolarität entspricht eine 1-M-NaCl-Lösung?
Sie entspricht einer 2-OsM-NaCl-Lösung.
Wie öffnen oder schließen sich spannungsgesteuerte Kanäle?
Eine Ladungsänderung verschiebt Spannungssensoren, verändert die Proteinstruktur und öffnet oder schließt die Pore.
In welcher Quelle wird die Funktionsweise spannungsgesteuerter Kanäle erklärt?
In Alberts wird die Funktionsweise spannungsgesteuerter Kanäle erklärt.
Wie selektiv sind Carrier im Transport?
Sie sind hochselektiv.
Wie schnell transportieren Carrier im Vergleich zu Kanälen?
Langsamer als Kanäle.
Wie viele Moleküle transportieren Carrier pro Sekunde?
Etwa 10³ bis 10⁶ Moleküle.
Wie viel Prozent der zellulären Energie verbraucht die Na+/K+-ATPase?
Ungefähr 30 Prozent.
Wie trägt die Na+/K+-ATPase zum Membranpotential bei?
Sie trägt etwa 10 % durch elektrogenen Transport zur negativen Zellinnenseite bei.
Welche Moleküle transportiert SGLT1?
Na+ und Glucose.
Welche Moleküle transportiert PepT1?
H+ und Dipeptide.
Was nutzt tertiär aktiver Transport als Energiequelle?
Einen durch sekundär aktiven Transport erzeugten Konzentrationsgradienten.
Welche Proteine unterstützen die Endocytose?
Clathrin und Caveoline unterstützen die Endocytose.
Welche Proteine fördern die Exocytose und was löst sie häufig aus?
Rab- und SNARE-Proteine fördern sie, häufig ausgelöst durch Ca2+-Anstieg.
Welche Funktion haben Tight Junctions in Epithelzellen?
Sie verhindern die freie Diffusion zwischen Epithelzellen.
Welche Rolle spielen Claudine in Epithelien?
Sie bestimmen, ob ein Epithel dicht oder leck ist.
Wie viele α-Untereinheiten der Na+/K+-ATPase enthält das menschliche Genom?
Vier α-Untereinheiten.
Wie viele β-Untereinheiten der Na+/K+-ATPase sind im menschlichen Genom vorhanden?
Drei β-Untereinheiten.
Wie viele optionale γ-Untereinheiten der Na+/K+-ATPase gibt es im menschlichen Genom?
Sieben optionale γ-Untereinheiten.
Welche Autoren beschrieben die zellspezifische Expression der Na+/K+-ATPase-Untereinheiten?
Clausen et al., 2017.
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1. Welche Aussage kennzeichnet einfache Diffusion durch eine biologische Membran?
2. Welche Rezeptorklassen können Signale über die Zellmembran weiterleiten?
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