Aus welchen Bausteinen besteht Peptidoglykan, und wie sind seine Zuckerketten aufgebaut?
Es ist ein Polymer aus Zuckerderivaten und Aminosäuren; alternierende N-Acetylglucosamin- und N-Acetylmuraminsäurereste bilden die langen Ketten.
Welche Aminosäuren enthält die Tetrapeptidkette des Peptidoglykans?
L-Alanin, D-Alanin, D-Glutaminsäure sowie Lysin oder Diaminopimelinsäure.
Welche Schritte umfasst die Bakterienfärbung auf einem Objektträger?
Kultur ausstreichen, trocknen und hitzefixieren, dann färben, spülen und trocknen.
Wer entwickelte die Gram-Färbung, und in welchem Jahr?
Christian Gram entwickelte sie 1884.
Welche Schicht ist in der grampositiven Zellwand dick?
Die Peptidoglykanschicht.
Welche Lipide enthält die periplasmatische Seite der äußeren Membran gramnegativer Bakterien vorwiegend?
Phospholipide.
Was ist Pseudomurein bei bestimmten Arten von Methanobacterium?
Ein Zellwandpolymer.
Welche Formen gehören zu den dargestellten Prokaryotenmorphologien?
Kokken, Stäbchen, Spirillen, Spirochäten, knospende Bakterien mit Anhängseln und fadenförmige Bakterien.
Welche Symmetrie weisen viele archaeelle S-Layer auf?
Eine hexagonale Symmetrie.
Welche Genome besitzen Haemophilus influenzae und Escherichia coli?
Haemophilus influenzae besitzt 1,8 Millionen Basenpaare; Escherichia coli besitzt mehr als 4,6 Millionen Basenpaare.
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1. Was geschieht bei der Gram-Färbung nach der Behandlung mit Kristallviolett und Iod, wenn anschließend Ethanol eingesetzt wird?
2. Wer entwickelte die Gram-Färbung im Jahr 1884, weil damalige Bakterienfärbungen zu zeitaufwendig waren?
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