Karteikarten: Stefan Zweigs Schachnovelle (59 Karten)

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1Frage

Wie wird Czentovics Persönlichkeit trotz seiner Schachbegabung charakterisiert?

Antwort

Als ungebildet, denkfaul und ohne eigene Gedanken.

2Frage

Welche drei Eigenschaften kennzeichnen den Ich-Erzähler?

Antwort

Er ist anonym, gehört als Figur zur erzählten Welt und berichtet als Beobachter.

3Frage

Wie greift der Ich-Erzähler in die Handlung ein?

Antwort

Er arrangiert das Schachspiel und holt Dr. B. nach den Partien aus dem Schachfieber zurück.

4Frage

Wie unterscheidet sich die Erzählzeit bei Schachpartien vom übrigen Erzählen?

Antwort

Das übrige Erzählen ist meist gerafft, die Schachpartien sind zeitweise zeitdeckend erzählt.

5Frage

In wie viele Erzählabschnitte ist die Schachnovelle gegliedert?

Antwort

In fünf Erzählabschnitte.

6Frage

Welche fünf Abschnitte wechseln in der Schachnovelle zwischen Erzählgegenwart und Rückblenden?

Antwort

Einleitende Schiffsszene, Czentovics Lebensgeschichte, Schachpartie an Bord, Dr. B.s Lebensgeschichte und die Partien zwischen Czentovic und Dr. B.

7Frage

Wie verläuft die Rahmenhandlung der Schachnovelle auf dem Schiff?

Antwort

Sie verläuft kontinuierlich.

8Frage

Woraus besteht die Binnenhandlung der Schachnovelle?

Antwort

Aus Rückblenden zu Czentovic und Dr. B.

9Frage

Welche zwei gegensätzlichen Bedeutungen hat Schach für Dr. B.?

Antwort

Es ist für ihn Lebensrettung und eine Gefahr, weil es sein Schachfieber erneut auslösen kann.

10Frage

Welche Rolle spielt ein Nationalsozialist in Dr. B.s Kanzlei?

Antwort

Als Spion, durch den die Gestapo Einblicke erhält und Dr. B. schließlich verhaftet wird.

11Frage

Welche Auswirkungen der Isolationshaft nennt das Material als Deutungshypothese?

Antwort

Die Auswirkungen der Isolationshaft.

12Frage

Welche Folgen nationalsozialistischer Herrschaft nennt das Material als Deutungshypothese?

Antwort

Die Folgen nationalsozialistischer Herrschaft und Repression.

13Frage

Welche Gefahr nennt das Material im Zusammenhang mit Einsamkeit und geistiger Unterforderung?

Antwort

Die Gefahr von Einsamkeit und geistiger Unterforderung.

14Frage

Wie entwickelt sich Dr. B.s Schachbegeisterung während der Haft?

Antwort

Sie steigert sich von Spielfreude über Spiellust und Spielzwang bis zu Manie und Schachvergiftung.

15Frage

Woran denkt Dr. B. während des Schachfiebers Tag und Nacht?

Antwort

An Schachfiguren und Züge.

16Frage

Was vernachlässigt Dr. B. während des Schachfiebers?

Antwort

Alles andere.

17Frage

Was will Dr. B. nach der zweiten Partie gegen Czentovic tun?

Antwort

Eine weitere Partie spielen.

18Frage

Was bedeutet Isolationshaft für Dr. B.?

Antwort

Vollständige Abgeschiedenheit von der Außenwelt ohne Ablenkung für Auge oder Ohr.

19Frage

Welche Ablenkung fehlt Dr. B. in der Isolationshaft?

Antwort

Ablenkung für Auge oder Ohr.

20Frage

Welche fünf Merkmale kennzeichnen eine Novelle?

Antwort

Eine kurze Erzählung, Neues, eine Rahmenhandlung, ein außergewöhnliches Ereignis und wenige Figuren.

21Frage

Wann wird Czentovics geniale Schachbegabung zufällig entdeckt?

Antwort

Als er 15 Jahre alt ist.

22Frage

In welchem Jahr wird Czentovic geboren?

Antwort

1915.

23Frage

In welchem Alter wird Czentovic Schachweltmeister?

Antwort

Mit 20 Jahren.

24Frage

Wo wird Czentovic zum Schachspieler ausgebildet?

Antwort

In Wien.

25Frage

Was muss Czentovic beim Schachspielen sehen?

Antwort

Das Schachbrett.

26Frage

Wessen Sohn ist Czentovic?

Antwort

Der Sohn eines südslawischen Donaufischers.

27Frage

Wie tritt Czentovic als Erwachsener auf?

Antwort

Ungeschickt und habgierig.

28Frage

Wodurch lenkt der Ich-Erzähler die Leser?

Antwort

Durch seine Sorge um Dr. B., seine Figurenbewertungen und seine Abneigung gegenüber Czentovic.

29Frage

Was erklären die Rückblenden der Schachnovelle?

Antwort

Die Verhaltensweisen der Figuren in der Erzählgegenwart.

30Frage

Warum möchte sich der Ich-Erzähler Czentovic nähern?

Antwort

Aus Neugier.

31Frage

Was schildert der Ich-Erzähler an Bord?

Antwort

Die Situation an Bord.

32Frage

Welchen Beruf hat Dr. B.?

Antwort

Er ist Jurist.

33Frage

Aus welcher Familie stammt Dr. B.?

Antwort

Aus einer hoch angesehenen altösterreichischen Familie.

34Frage

Welchen Beruf hat McConnor?

Antwort

Er ist schottischer Geschäftsmann.

35Frage

Wie tritt McConnor in der Handlung auf?

Antwort

Als Nebenfigur.

36Frage

Was bedeutet Schach für Czentovic?

Antwort

Eine Möglichkeit zur Selbstbestätigung und zum Geldverdienen.

37Frage

Wie wird Dr. B. charakterlich beschrieben?

Antwort

Als höflich und aufrichtig mit guten Umgangsformen.

38Frage

Was geschah 1938 mit dem Hotel Métropole in Wien?

Antwort

Es wurde arisiert und zur Gestapo-Leitstelle.

39Frage

Wie viele Beschäftigte hatte die Gestapo-Leitstelle im Hotel Métropole?

Antwort

Über 900.

40Frage

Wie viele Personen verhörte die Gestapo-Leitstelle im Hotel Métropole täglich höchstens?

Antwort

Bis zu 500 Personen.

41Frage

Wie behandelte die Wiener Gestapo prominente Gefangene wie Schuschnigg und Rothschild?

Antwort

Sie hielt sie in Isolation.

42Frage

Was tat die Wiener Gestapo mit Häftlingen?

Antwort

Sie folterte sie.

43Frage

Wo lebte Stefan Zweig beim Verfassen der Novelle?

Antwort

In Brasilien.

44Frage

Welches Überleben thematisieren weitere Deutungsansätze?

Antwort

Das Überleben in einem Gewalt- und Repressionssystem.

45Frage

Welche mögliche psychische Veränderung thematisieren weitere Deutungsansätze?

Antwort

Die mögliche Spaltung der Persönlichkeit.

46Frage

Welche doppelte Deutung erhält Schach in weiteren Ansätzen?

Antwort

Schach kann Rettung oder Gefahr sein.

47Frage

Welche körperlichen und sprachlichen Symptome zeigt Dr. B.s Schachfieber?

Antwort

Konfuse Ausdrucksweise, Unruhe, Ungeduld, Durst, Zittern, Umherlaufen und Selbstgespräche.

48Frage

Wie endet Dr. B.s erste Partie gegen Czentovic?

Antwort

Sie endet remis.

49Frage

Wie wirkt Dr. B. nach der ersten Partie gegen Czentovic?

Antwort

Er wirkt abwesend, starrt auf das Spiel und verlässt unsicher den Salon.

50Frage

Was verunsichert Dr. B. in der zweiten Partie gegen Czentovic zunehmend?

Antwort

Czentovics langes Nachdenken.

51Frage

Wie empfindet Dr. B. die Isolation hinsichtlich seiner Kontakte?

Antwort

Als Alleinsein ohne Kontakte zu Mithäftlingen.

52Frage

Welche Ablenkung empfindet Dr. B. in der Isolation nicht?

Antwort

Ablenkung.

53Frage

Wie soll die sprachliche Gestaltung der Textstelle über das Nichts und die Isolation erschlossen werden?

Antwort

Durch die Analyse von Wortwahl und Stilmitteln.

54Frage

Wo spielt die Rahmenhandlung der Schachnovelle?

Antwort

Auf einer Schiffsreise.

55Frage

Was umfasst die Binnenhandlung der Schachnovelle?

Antwort

Dr. B.s Haft und das Schachspiel.

56Frage

Was gilt in der Schachnovelle als außergewöhnliches Ereignis?

Antwort

Dr. B.s Haft und das erneute Ausbrechen des Schachfiebers während des Spiels.

57Frage

Welche symbolische Funktion hat das Schachspiel in der Schachnovelle?

Antwort

Es fungiert als Symbol.

58Frage

Was bildet in der Schachnovelle Höhe- und Wendepunkt?

Antwort

Der Ausbruch des Schachfiebers mit Dr. B.s Rettung.

59Frage

Welche drei Formen kann eine gestaltende Interpretation der Schachnovelle annehmen?

Antwort

Einen inneren Monolog des Ich-Erzählers, einen Tagebucheintrag Dr. B.s nach der ersten Partie oder einen Brief nach der Ankunft in Buenos Aires.

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1. Wie steht Czentovics außergewöhnliche Schachbegabung zu seiner sonstigen geistigen Charakterisierung?

2. Was zeigt Czentovics Ausbildung in Wien über seine Art, Schach zu spielen?

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