Quiz: Stefan Zweigs Schachnovelle (21 Fragen)

Detaillierte Fragen und Antworten

1. Wie steht Czentovics außergewöhnliche Schachbegabung zu seiner sonstigen geistigen Charakterisierung?

Er ist schachlich hochbegabt, gilt aber als ungebildet, denkfaul und gedankenarm.
Er ist schachlich begabt und wird vor allem als sorgfältiger, vielseitig interessierter Leser beschrieben.
Er ist schachlich durchschnittlich, aber als gebildeter und ideenreicher Denker bekannt.
Er ist schachlich hochbegabt und zeigt auch außerhalb des Schachs eine ausgeprägte Bildung.

Er ist schachlich hochbegabt, gilt aber als ungebildet, denkfaul und gedankenarm.

Erklärung

Czentovic wird als herausragender Schachspieler dargestellt, zugleich aber als ungebildet, denkfaul und ohne eigene Gedanken charakterisiert. Eine starke Schachleistung bedeutet bei ihm nicht, dass er auch allgemein gebildet oder ideenreich ist.

2. Was zeigt Czentovics Ausbildung in Wien über seine Art, Schach zu spielen?

Er wurde dort ausgebildet und spielt ohne Brett, weil er sich jede Stellung mühelos merkt.
Er wurde dort ausgebildet und beherrscht das Blindspiel, benötigt aber für Turniere ein echtes Brett.
Er wurde dort ausgebildet und spielt blind, sofern sein Gegner die Züge laut ansagt.
Er wurde dort ausgebildet, braucht beim Spielen aber das sichtbare Schachbrett und kann nicht blind spielen.

Er wurde dort ausgebildet, braucht beim Spielen aber das sichtbare Schachbrett und kann nicht blind spielen.

Erklärung

Czentovic wird in Wien zum Schachspieler ausgebildet, muss beim Spiel jedoch das Schachbrett sehen und kann nicht blind spielen. Die Ausbildung führte demnach nicht zu der Fähigkeit, eine Partie ohne sichtbares Brett zu bestreiten.

3. Welche Rolle nimmt der Ich-Erzähler gegenüber den Ereignissen ein?

Er ist eine anonyme Figur der erzählten Welt und kennt die Gedanken aller Beteiligten unmittelbar.
Er bleibt außerhalb der erzählten Welt und schildert die Ereignisse mit allwissender Perspektive.
Er ist eine benannte Hauptfigur der erzählten Welt und berichtet ausschließlich von eigenen Erlebnissen.
Er ist eine anonyme Figur der erzählten Welt und berichtet als Beobachter von den Ereignissen.

Er ist eine anonyme Figur der erzählten Welt und berichtet als Beobachter von den Ereignissen.

Erklärung

Der Ich-Erzähler ist anonym, gehört als Figur zur erzählten Welt und beobachtet die Ereignisse. Seine Beobachterrolle bedeutet nicht, dass er außerhalb der Handlung steht oder unmittelbar über sämtliche Gedanken verfügt.

4. Wie greift der Ich-Erzähler in die Handlung ein, als Dr. B. mit Czentovic in Kontakt kommt?

Er vermittelt Czentovic eine Einladung und bittet Dr. B. nach den Partien um eine Revanche.
Er überlässt die Begegnung den Spielern und hält Dr. B. nach den Partien von weiterem Schach ab.
Er organisiert die Partie und behandelt anschließend Dr. B., um dessen Schachfieber zu beenden.
Er arrangiert das Schachspiel und holt Dr. B. nach den Partien aus seinem Schachfieber zurück.

Er arrangiert das Schachspiel und holt Dr. B. nach den Partien aus seinem Schachfieber zurück.

Erklärung

Der Ich-Erzähler beeinflusst die Handlung, indem er das Schachspiel arrangiert und Dr. B. nach den Partien aus dem Schachfieber zurückholt. Er behandelt Dr. B. dabei nicht medizinisch, sondern wirkt durch sein Eingreifen auf die Situation ein.

5. Wie verändert sich das Erzähltempo zwischen der Darstellung der Ereignisse und den Schachpartien?

Meist werden längere Zeiträume gerafft erzählt, während die Schachpartien ebenfalls stark verkürzt erscheinen.
Meist wird die Erzählzeit gedehnt, während die Schachpartien stark gerafft wiedergegeben werden.
Ereignisse und Schachpartien werden durchgehend zeitdeckend erzählt, sodass ihr Tempo gleich bleibt.
Meist werden längere Zeiträume gerafft erzählt, während die Schachpartien zeitweise annähernd zeitdeckend erscheinen.

Meist werden längere Zeiträume gerafft erzählt, während die Schachpartien zeitweise annähernd zeitdeckend erscheinen.

Erklärung

Die Erzählung ist meist gerafft; bei den Schachpartien wird das Erzählen zeitweise zeitdeckend, sodass Erzählzeit und erzählte Zeit annähernd übereinstimmen. Eine geraffte Darstellung der Partien wäre gerade nicht zeitdeckendes Erzählen.

6. Wie ist die Schachnovelle strukturell gegliedert?

Sie ist nicht in Kapitel unterteilt, sondern besteht aus drei Erzählabschnitten.
Sie ist in fortlaufende Kapitel gegliedert, die durch Rückblenden ergänzt werden.
Sie ist in fünf Kapitel unterteilt, die jeweils eine geschlossene Handlung bilden.
Sie ist nicht in Kapitel unterteilt, sondern besteht aus fünf Erzählabschnitten.

Sie ist nicht in Kapitel unterteilt, sondern besteht aus fünf Erzählabschnitten.

Erklärung

Die Schachnovelle ist nicht in Kapitel gegliedert, sondern in fünf Erzählabschnitte. Die Zahl fünf bezeichnet dabei die Abschnitte und nicht fünf Kapitel.

7. Welche Abfolge beschreibt den Wechsel zwischen Erzählgegenwart und Rückblenden in der Schachnovelle?

Schiffsszene, Czentovics Lebensgeschichte, Dr. B.s Lebensgeschichte, Schachpartie an Bord, Partien zwischen Czentovic und Dr. B.
Czentovics Lebensgeschichte, Schiffsszene, Dr. B.s Lebensgeschichte, Schachpartie an Bord, Partien zwischen Czentovic und Dr. B.
Schiffsszene, Czentovics Lebensgeschichte, Schachpartie an Bord, Dr. B.s Lebensgeschichte, Partien zwischen Czentovic und Dr. B.
Schiffsszene, Dr. B.s Lebensgeschichte, Schachpartie an Bord, Czentovics Lebensgeschichte, Partien zwischen Czentovic und Dr. B.

Schiffsszene, Czentovics Lebensgeschichte, Schachpartie an Bord, Dr. B.s Lebensgeschichte, Partien zwischen Czentovic und Dr. B.

Erklärung

Die fünf Abschnitte folgen aufeinander als einleitende Schiffsszene, Czentovics Lebensgeschichte, Schachpartie an Bord, Dr. B.s Lebensgeschichte und die Partien zwischen beiden. Die Lebensgeschichte Dr. B.s steht also nach der Schachpartie an Bord.

8. Wie unterscheiden sich Rahmenhandlung und Binnenhandlung in der Erzählstruktur?

Die Rahmenhandlung besteht aus Rückblenden zu den Spielern, während die Binnenhandlung die fortlaufende Schiffsreise schildert.
Die Rahmenhandlung schildert Czentovics Lebensgeschichte, während die Binnenhandlung Dr. B.s Reise auf dem Schiff verfolgt.
Rahmenhandlung und Binnenhandlung verlaufen beide kontinuierlich auf dem Schiff, ohne Rückblenden zu den Figuren.
Die Rahmenhandlung auf dem Schiff verläuft kontinuierlich, während die Binnenhandlung Rückblenden zu Czentovic und Dr. B. umfasst.

Die Rahmenhandlung auf dem Schiff verläuft kontinuierlich, während die Binnenhandlung Rückblenden zu Czentovic und Dr. B. umfasst.

Erklärung

Die Schiffsreise bildet die kontinuierliche Rahmenhandlung; die Binnenhandlung besteht aus Rückblenden zu Czentovic und Dr. B. Die Lebensgeschichten der beiden gehören daher nicht zur fortlaufenden Schilderung der Reise.

9. Warum erlebt Dr. B. das Schachspiel zugleich als Rettungsmöglichkeit und als Gefahr?

Es hilft ihm, die Haftzeit geistig zu überstehen, kann aber sein Schachfieber erneut auslösen.
Es ermöglicht ihm, mit seinen früheren Kollegen Kontakt aufzunehmen, verstärkt aber seine Angst vor der Gestapo.
Es verschafft ihm Anerkennung unter den Mitgefangenen, erschwert aber seine Rückkehr nach Wien.
Es gibt ihm eine berufliche Beschäftigung, erinnert ihn aber an den Verlust seiner Kanzlei.

Es hilft ihm, die Haftzeit geistig zu überstehen, kann aber sein Schachfieber erneut auslösen.

Erklärung

Schach kann Dr. B. in der Haft geistig helfen, zugleich aber sein früheres Schachfieber wieder entfachen. Die Vorstellung, es verschaffe ihm Anerkennung unter Mitgefangenen, erklärt diese doppelte Wirkung nicht.

10. Welche Rolle hat McConnor in der Handlung an Bord?

Als Schachmeister fordert er Dr. B. heraus und wird zum zentralen Gegenspieler Czentovics.
Als Erzähler beobachtet er Czentovic aus Neugier und schildert die Ereignisse an Bord.
Als schottischer Geschäftsmann spielt er gegen Czentovic und tritt als Nebenfigur auf.
Als österreichischer Jurist vermittelt er zwischen Dr. B. und Czentovic und lenkt die Partie.

Als schottischer Geschäftsmann spielt er gegen Czentovic und tritt als Nebenfigur auf.

Erklärung

McConnor ist ein schottischer Geschäftsmann, der gegen Czentovic Schach spielt und eine Nebenfigur bleibt. Der Ich-Erzähler beobachtet Czentovic zwar, doch diese Rolle gehört nicht McConnor.

11. Wie erhält die Gestapo Einblicke in die Kanzlei von Dr. B., die zu seiner Verhaftung beitragen?

Ein Mitarbeiter der Gestapo übernimmt die Kanzlei und meldet Dr. B.s Tätigkeit an seine Vorgesetzten.
Ein Mandant übergibt der Gestapo Unterlagen aus der Kanzlei und löst dadurch eine Untersuchung aus.
Ein konkurrierender Jurist übermittelt der Gestapo vertrauliche Akten und fordert Dr. B.s Verhaftung.
Ein Spion der Nationalsozialisten arbeitet in der Kanzlei und versorgt die Gestapo mit Informationen.

Ein Spion der Nationalsozialisten arbeitet in der Kanzlei und versorgt die Gestapo mit Informationen.

Erklärung

Ein nationalsozialistischer Spion arbeitet in der Kanzlei, sodass die Gestapo Einblicke erhält und Dr. B. schließlich verhaftet wird. Ein konkurrierender Jurist wird nicht als Urheber der Informationsweitergabe genannt.

12. Welche historische Funktion erhielt das Hotel Métropole in Wien nach seiner Arisierung im Jahr 1938?

Es wurde als Gefängnis für politische Häftlinge eingerichtet.
Es wurde zur Unterkunft für deutsche Militärangehörige umgewandelt.
Es wurde zur Leitstelle der Gestapo.
Es wurde zum Sitz eines nationalsozialistischen Gerichts.

Es wurde zur Leitstelle der Gestapo.

Erklärung

Nach der Arisierung im Jahr 1938 diente das Hotel Métropole als Gestapo-Leitstelle. Die Umwandlung in ein Gericht beschreibt eine andere Funktion als die im historischen Hintergrund angegebene.

13. Welche Themen gehören zu den möglichen Deutungshypothesen der Novelle?

Die Bedeutung familiärer Herkunft, der Aufstieg im Berufsleben sowie die Anpassung an gesellschaftliche Erwartungen.
Die Entwicklung politischer Bündnisse, die wirtschaftlichen Folgen des Krieges sowie der Wiederaufbau staatlicher Institutionen.
Die Überwindung körperlicher Krankheit, die Rivalität zwischen Generationen sowie die Suche nach beruflicher Anerkennung.
Die Auswirkungen der Isolationshaft, die Folgen nationalsozialistischer Repression sowie Einsamkeit und geistige Unterforderung.

Die Auswirkungen der Isolationshaft, die Folgen nationalsozialistischer Repression sowie Einsamkeit und geistige Unterforderung.

Erklärung

Als Deutungshypothesen werden die Folgen der Isolationshaft und nationalsozialistischer Repression sowie Einsamkeit und geistige Unterforderung genannt. Familiäre Herkunft und beruflicher Aufstieg bilden dagegen nicht die hier aufgeführten Deutungsschwerpunkte.

14. Welche Deutung erfasst die widersprüchliche Bedeutung des Schachspiels für Dr. B.?

Schach kann ihm in der Haft beim Überleben helfen und später zugleich zu einer psychischen Gefahr werden.
Schach dient ihm als beruflicher Ersatz und ermöglicht ihm später die Rückkehr in die Kanzlei.
Schach hilft ihm, seine Persönlichkeit zu festigen und verhindert später eine innere Spaltung.
Schach schützt ihn vor politischer Verfolgung und beseitigt später seine soziale Isolation.

Schach kann ihm in der Haft beim Überleben helfen und später zugleich zu einer psychischen Gefahr werden.

Erklärung

Schach lässt sich als Rettung in der Haft und zugleich als spätere psychische Gefahr für Dr. B. deuten. Es schützt ihn jedoch nicht vor der politischen Verfolgung, sondern seine Bedeutung liegt in der ambivalenten Wirkung auf sein Erleben.

15. Wie verändert sich Dr. B.s Verhältnis zum Schach während seiner Haft?

Es beginnt mit Schachvergiftung und führt über Manie zu einer kontrollierten Spiellust.
Es entwickelt sich von vorsichtiger Neugier über Ablehnung bis zu dauerhaftem Desinteresse.
Es steigert sich von Spielfreude über Spiellust und Spielzwang bis zu Manie und Schachvergiftung.
Es wandelt sich von Spielzwang über Manie zu einer allmählichen Rückkehr zur Spielfreude.

Es steigert sich von Spielfreude über Spiellust und Spielzwang bis zu Manie und Schachvergiftung.

Erklärung

Dr. B.s Begeisterung nimmt während der Haft stufenweise zu und mündet in Manie und Schachvergiftung. Eine Rückkehr zu unbeschwerter Spielfreude beschreibt diese Entwicklung nicht.

16. Woran zeigt sich, dass Dr. B. während des Schachfiebers zunehmend von der Partie vereinnahmt wird?

Er erinnert sich vor allem an seine Haftbedingungen und meidet jeden Gedanken an Schach.
Er denkt Tag und Nacht an Figuren und Züge und vernachlässigt andere Dinge.
Er plant seine nächsten Schachpartien, erledigt aber seine übrigen Aufgaben weiterhin.
Er beschäftigt sich mit den Mitreisenden und verliert das Interesse an den Zügen.

Er denkt Tag und Nacht an Figuren und Züge und vernachlässigt andere Dinge.

Erklärung

Das Schachfieber bindet Dr. B.s Gedanken Tag und Nacht an Figuren und Züge, sodass anderes vernachlässigt wird. Die Vorstellung, er erledige seine übrigen Aufgaben weiterhin, widerspricht dieser Vereinnahmung.

17. Was geschieht, als Dr. B. nach der zweiten Partie weiterspielen möchte?

Der Ich-Erzähler fordert ihn auf, die Partie noch einmal zu analysieren.
Czentovic fordert ihn zu einer weiteren Partie heraus.
Der Ich-Erzähler holt ihn aus seiner Geistesabwesenheit zurück.
Dr. B. beendet das Gespräch und verlässt den Salon.

Der Ich-Erzähler holt ihn aus seiner Geistesabwesenheit zurück.

Erklärung

Dr. B. möchte nach der zweiten Partie weiterspielen, doch der Ich-Erzähler unterbricht seine Geistesabwesenheit und führt ihn in die Wirklichkeit zurück. Czentovic fordert ihn in diesem Moment nicht zu einer weiteren Partie heraus.

18. Was kennzeichnet die Isolationshaft, die Dr. B. erlebt?

Sie erlaubt ihm den Austausch mit anderen Gefangenen, unterbindet aber den Kontakt zu seinen Bewachern.
Sie schränkt seine Bewegungsfreiheit ein, ohne ihn von äußeren Eindrücken abzuschirmen.
Sie beschränkt seine Kontakte zu Mithäftlingen, während Sinneseindrücke und Unterhaltung verfügbar bleiben.
Sie trennt ihn vollständig von der Außenwelt und lässt ihm keine Ablenkung für Auge oder Ohr.

Sie trennt ihn vollständig von der Außenwelt und lässt ihm keine Ablenkung für Auge oder Ohr.

Erklärung

Dr. B. ist vollständig von der Außenwelt abgeschieden und erhält weder für das Auge noch für das Ohr Ablenkung. Eine gewöhnliche Einschränkung der Kontakte bedeutet nicht automatisch, dass Sinneseindrücke und Unterhaltung verfügbar bleiben.

19. Wie erlebt Dr. B. das Alleinsein in der Isolation konkret?

Er kann sich mit Mithäftlingen austauschen, vermisst aber vertraute Gegenstände.
Er erhält regelmäßig Besuch, leidet aber unter fehlenden Beschäftigungsmöglichkeiten.
Er ist von äußeren Geräuschen umgeben, bleibt jedoch ohne persönliche Gespräche.
Er hat keinen Kontakt zu Mithäftlingen und keine Ablenkung.

Er hat keinen Kontakt zu Mithäftlingen und keine Ablenkung.

Erklärung

Dr. B. erlebt die Isolation als Alleinsein ohne Kontakte zu Mithäftlingen und ohne Ablenkung. Ein Austausch mit anderen Gefangenen gehört gerade nicht zu seiner Situation.

20. Welche Kombination beschreibt typische Merkmale einer Novelle?

Kurze Erzählung, fehlende Rahmenhandlung, viele Figuren und eine Folge gewöhnlicher Alltagssituationen.
Bericht über Neues, offene Episodenstruktur, unbegrenzte Figurenanzahl und mehrere gleichrangige Ereignisse.
Kurze Erzählung, Bericht über Neues, Rahmenhandlung, außergewöhnliches Ereignis und begrenzte Figurenanzahl.
Ausgedehnter Roman, mehrere gleichrangige Haupthandlungen, umfangreiche Figurenwelt und alltägliches Geschehen.

Kurze Erzählung, Bericht über Neues, Rahmenhandlung, außergewöhnliches Ereignis und begrenzte Figurenanzahl.

Erklärung

Zu den Novellenmerkmalen gehören Kürze, ein Bericht über Neues, eine Rahmenhandlung, ein außergewöhnliches Ereignis und eine beschränkte Figurenanzahl. Eine umfangreiche Figurenwelt und mehrere gleichrangige Haupthandlungen passen nicht zu dieser Merkmalskombination.

21. Wie sind Rahmen- und Binnenhandlung in der Schachnovelle angeordnet?

Die Haft bildet die Rahmenhandlung; die Schiffsreise und das Schachspiel bilden die Binnenhandlung.
Das Schachspiel bildet die Rahmenhandlung; die Schiffsreise und die Haft bilden die Binnenhandlung.
Die Schiffsreise bildet die Rahmenhandlung; Haft und Schachspiel bilden die Binnenhandlung.
Die Schiffsreise und die Haft bilden die Rahmenhandlung; das Schachspiel steht außerhalb der Binnenhandlung.

Die Schiffsreise bildet die Rahmenhandlung; Haft und Schachspiel bilden die Binnenhandlung.

Erklärung

Die Erzählung ist in die Rahmenhandlung der Schiffsreise eingebettet, während Haft und Schachspiel die Binnenhandlung bilden. Die Haft ist nicht die Rahmenhandlung, sondern Teil der eingeschobenen Geschichte.

Mit Karteikarten lernen

Merke dir die Antworten mit 59 Karteikarten zu Stefan Zweigs Schachnovelle.

Wie wird Czentovics Persönlichkeit trotz seiner Schachbegabung charakterisiert?

Als ungebildet, denkfaul und ohne eigene Gedanken.

Welche drei Eigenschaften kennzeichnen den Ich-Erzähler?

Er ist anonym, gehört als Figur zur erzählten Welt und berichtet als Beobachter.

Wie greift der Ich-Erzähler in die Handlung ein?

Er arrangiert das Schachspiel und holt Dr. B. nach den Partien aus dem Schachfieber zurück.

Karteikarten ansehen →

Lernzettel studieren

Lies den vollständigen Lernzettel zu Stefan Zweigs Schachnovelle.

Lernzettel ansehen →

Related classes

Erstelle deine eigenen Quizze

Importiere deinen Kurs und die KI erstellt in 30 Sekunden Quizze mit Korrekturen.

Quiz-Generator