Quiz: Lymphsystem und Immunabwehr (27 Fragen)

Detaillierte Fragen und Antworten

1. Welche Aussage unterscheidet die unspezifische von der spezifischen Immunabwehr?

Die unspezifische Abwehr erkennt einzelne Antigene gezielt, die spezifische Abwehr reagiert allgemein auf verschiedene Erreger.
Die unspezifische Abwehr ist angeboren und richtet sich allgemein gegen verschiedene Erreger, die spezifische Abwehr ist erworben und erkennt gezielt bestimmte Erreger.
Die unspezifische Abwehr entsteht erst nach einem Erregerkontakt, die spezifische Abwehr ist von Geburt an gegen viele Erreger wirksam.
Beide Abwehrformen sind angeboren, unterscheiden sich aber darin, dass nur die spezifische Abwehr im Blut wirkt.

Die unspezifische Abwehr ist angeboren und richtet sich allgemein gegen verschiedene Erreger, die spezifische Abwehr ist erworben und erkennt gezielt bestimmte Erreger.

Erklärung

Die unspezifische Abwehr ist angeboren und allgemein wirksam, während die spezifische Abwehr erworben wird und bestimmte Erreger erkennt. Die gezielte Erkennung einzelner Antigene ist daher kein Merkmal der unspezifischen Abwehr.

2. Was geschieht bei erneutem Kontakt mit einem Krankheitserreger, den die spezifische Immunabwehr bereits erkannt hat?

Die Immunabwehr bildet erstmals Gedächtniszellen und reagiert dadurch langsamer.
Gedächtniszellen ermöglichen eine schnellere und stärkere Reaktion auf den Erreger.
Fresszellen ersetzen die Antigenerkennung durch eine allgemeine Abwehrreaktion.
Die spezifische Abwehr behandelt den Erreger wie einen bislang unbekannten Fremdstoff.

Gedächtniszellen ermöglichen eine schnellere und stärkere Reaktion auf den Erreger.

Erklärung

Nach der Erkennung von Antigenen entstehen Gedächtniszellen, die bei erneutem Kontakt eine schnellere und stärkere Abwehr ermöglichen. Eine Reaktion wie auf einen unbekannten Erreger verkennt die Funktion dieser Gedächtniszellen.

3. Welche zentrale Aufgabe erfüllt das Immunsystem im Körper?

Es ersetzt beschädigte Körperzellen durch neue und steuert deren Spezialisierung.
Es transportiert Nährstoffe zu den Zellen und reguliert dadurch deren Energiegewinnung.
Es schützt vor Krankheitserregern und körperfremden Stoffen und verhindert Schädigungen der Körperzellen.
Es hält die Körpertemperatur konstant und passt die Durchblutung an die Umgebung an.

Es schützt vor Krankheitserregern und körperfremden Stoffen und verhindert Schädigungen der Körperzellen.

Erklärung

Das Immunsystem schützt den Körper vor Krankheitserregern und körperfremden Stoffen und hilft, Schäden an Körperzellen zu verhindern. Der Transport von Nährstoffen und die Regulation der Körpertemperatur sind nicht die hier beschriebene zentrale Aufgabe.

4. Ein Blutbild zeigt, dass T-Lymphozyten etwa drei Viertel der Lymphozyten im Blut ausmachen. Wo reifen diese Zellen?

Im Knochenmark, wo sie Antikörper gegen fremde Strukturen bilden.
Im Thymus, wo sie unter anderem körpereigene von körperfremden Strukturen unterscheiden lernen.
In der Milz, wo sie zu Plasmazellen heranreifen.
In den Lymphgefäßen, wo sie sich zu Fresszellen entwickeln.

Im Thymus, wo sie unter anderem körpereigene von körperfremden Strukturen unterscheiden lernen.

Erklärung

T-Lymphozyten machen etwa 70–80 % der Lymphozyten im Blut aus und reifen im Thymus. Das Knochenmark ist der Reifungsort der B-Lymphozyten, nicht der T-Lymphozyten.

5. Welche T-Zell-Art zerstört infizierte Körperzellen?

T-Suppressorzellen zerstören infizierte Körperzellen.
T-Killerzellen zerstören infizierte Körperzellen.
T-Helferzellen zerstören infizierte Körperzellen.
T-Gedächtniszellen zerstören infizierte Körperzellen.

T-Killerzellen zerstören infizierte Körperzellen.

Erklärung

T-Killerzellen greifen infizierte Körperzellen an und zerstören sie. T-Helferzellen aktivieren unter anderem B-Lymphozyten, statt diese Aufgabe zu übernehmen.

6. Welche Aussage beschreibt B-Lymphozyten zutreffend?

Sie machen etwa 15 % der Lymphozyten im Blut aus, reifen im Knochenmark und gehören zur spezifischen Abwehr.
Sie machen etwa 70–80 % der Lymphozyten im Blut aus, reifen im Thymus und gehören zur spezifischen Abwehr.
Sie machen etwa 15 % der Lymphozyten im Blut aus, reifen im Thymus und gehören zur unspezifischen Abwehr.
Sie machen etwa 70–80 % der Lymphozyten im Blut aus, reifen im Knochenmark und gehören zur unspezifischen Abwehr.

Sie machen etwa 15 % der Lymphozyten im Blut aus, reifen im Knochenmark und gehören zur spezifischen Abwehr.

Erklärung

B-Lymphozyten stellen etwa 15 % der Lymphozyten im Blut und reifen im Knochenmark; sie sind Teil der spezifischen Immunabwehr. Die Angabe von 70–80 % und der Thymus als Reifungsort treffen dagegen auf T-Lymphozyten zu.

7. Welche Antikörper sind bei einer ersten und einer erneuten Begegnung mit demselben Antigen jeweils besonders kennzeichnend?

Bei beiden Kontakten entstehen vor allem IgM-Antikörper, wobei die zweite Reaktion langsamer ausfällt.
Beim ersten Kontakt entstehen vor allem IgM-Antikörper, beim erneuten Kontakt schneller und verstärkt IgG-Antikörper.
Beim ersten Kontakt entstehen vor allem IgM-Antikörper, beim erneuten Kontakt werden keine Antikörper gebildet.
Beim ersten Kontakt entstehen vor allem IgG-Antikörper, beim erneuten Kontakt schneller und verstärkt IgM-Antikörper.

Beim ersten Kontakt entstehen vor allem IgM-Antikörper, beim erneuten Kontakt schneller und verstärkt IgG-Antikörper.

Erklärung

Beim ersten Antigenkontakt entstehen vor allem IgM-Antikörper; bei erneutem Kontakt werden schneller und verstärkt IgG-Antikörper gebildet. Eine verstärkte IgM-Reaktion würde die beschriebene Antwort beim Zweitkontakt nicht wiedergeben.

8. Wie entsteht Lymphe, und wie steht sie mit Gewebsflüssigkeit und Blutkreislauf in Verbindung?

Sie entsteht aus Blutplasma in den Arterien und verbindet den Blutkreislauf mit der Flüssigkeit im Verdauungstrakt.
Sie entsteht aus Flüssigkeit in den Lymphknoten und verbindet die Venen mit dem Knochenmark.
Sie entsteht aus aufgenommener Darmflüssigkeit und ersetzt die Gewebsflüssigkeit im Blutkreislauf.
Sie entsteht aus überschüssiger Gewebsflüssigkeit, die nicht direkt über die Venen abtransportiert wird, und verbindet Gewebsflüssigkeit mit dem Blutkreislauf.

Sie entsteht aus überschüssiger Gewebsflüssigkeit, die nicht direkt über die Venen abtransportiert wird, und verbindet Gewebsflüssigkeit mit dem Blutkreislauf.

Erklärung

Lymphe ist die Flüssigkeit in den Lymphgefäßen und entsteht aus überschüssiger Gewebsflüssigkeit, die nicht direkt über die Venen abtransportiert wird. Sie verbindet damit die Gewebsflüssigkeit und den Blutkreislauf; sie entsteht nicht in den Lymphknoten.

9. Welche Kombination beschreibt wichtige Transportaufgaben der Lymphe?

Sie transportiert Abfallstoffe aus dem Blut in die Nieren und führt Nahrungsfette aus dem Magen in die Leber.
Sie führt überschüssige Gewebsflüssigkeit ins Blut zurück und transportiert Lymphozyten sowie Nahrungsfette aus dem Dünndarm in den Blutkreislauf.
Sie leitet überschüssige Gewebsflüssigkeit in die Atemwege und transportiert Lymphozyten sowie Sauerstoff in den Dünndarm.
Sie hält Gewebsflüssigkeit außerhalb des Blutkreislaufs und transportiert Lymphozyten sowie Verdauungsenzyme in den Darm.

Sie führt überschüssige Gewebsflüssigkeit ins Blut zurück und transportiert Lymphozyten sowie Nahrungsfette aus dem Dünndarm in den Blutkreislauf.

Erklärung

Die Lymphe führt überschüssige Gewebsflüssigkeit zurück ins Blut und transportiert Lymphozyten sowie Nahrungsfette aus dem Dünndarm in den Blutkreislauf. Der Abtransport von Abfallstoffen in die Nieren ist keine der hier genannten Lymphfunktionen.

10. Wie wird ein Rückfluss der Lymphe in den Lymphgefäßen verhindert?

Die Lymphe wird durch den Blutdruck vorangetrieben, sodass Klappen in den Lymphgefäßen entbehrlich sind.
Klappen in den blind endenden Kapillaren verhindern den Rückfluss, während größere Lymphgefäße Flüssigkeit aufnehmen.
Die Lymphe fließt durch geschlossene Kapillaren, deren Wand den Rückfluss in Richtung Gewebe verhindert.
Klappen in den größeren Lymphgefäßen verhindern den Rückfluss, während die Lymphe aus blind endenden Kapillaren weitergeleitet wird.

Klappen in den größeren Lymphgefäßen verhindern den Rückfluss, während die Lymphe aus blind endenden Kapillaren weitergeleitet wird.

Erklärung

Blind endende Lymphkapillaren nehmen überschüssige Gewebsflüssigkeit auf und vereinigen sich zu größeren Gefäßen, in denen Klappen den Rückfluss verhindern. Die Klappen sind somit den weiterführenden Lymphgefäßen zugeordnet, nicht den blind endenden Kapillaren.

11. Wohin fließt die Lymphe aus der unteren Körperhälfte und dem Darm, bevor sie in den Blutkreislauf gelangt?

Sie sammelt sich in der Cisterna chyli und fließt über den Ductus thoracicus zum linken Venenwinkel.
Sie sammelt sich in der Cisterna chyli und fließt über den rechten Lymphgang zum linken Venenwinkel.
Sie sammelt sich im rechten Lymphgang und fließt über den Ductus thoracicus zum rechten Venenwinkel.
Sie sammelt sich im linken Venenwinkel und fließt über die Cisterna chyli zum Ductus thoracicus.

Sie sammelt sich in der Cisterna chyli und fließt über den Ductus thoracicus zum linken Venenwinkel.

Erklärung

Die Lymphe der unteren Körperhälfte und des Darms sammelt sich in der Cisterna chyli und gelangt über den Ductus thoracicus zum linken Venenwinkel. Der rechte Lymphgang führt dagegen Lymphe aus der rechten Kopf- und Halshälfte sowie dem rechten Arm zum rechten Venenwinkel.

12. Welche Zuordnung unterscheidet primäre und sekundäre lymphatische Organe korrekt?

Knochenmark und Thymus dienen der Bildung und Reifung von Immunzellen; in sekundären Organen treffen Immunzellen auf Antigene und können Immunreaktionen auslösen.
Thymus und Milz sind primäre Reifungsorgane; Knochenmark und Lymphknoten zählen zu den sekundären Orten der Antigenbegegnung.
Knochenmark und Thymus sind Orte der Antigenbegegnung; in sekundären Organen reifen Immunzellen zu spezialisierten Abwehrzellen heran.
Lymphknoten und Milz dienen der Bildung und Reifung von Immunzellen; im Knochenmark und Thymus werden Immunreaktionen gegen Antigene ausgelöst.

Knochenmark und Thymus dienen der Bildung und Reifung von Immunzellen; in sekundären Organen treffen Immunzellen auf Antigene und können Immunreaktionen auslösen.

Erklärung

Knochenmark und Thymus sind primäre Organe, in denen Immunzellen gebildet, entwickelt und gereift werden; sekundäre Organe ermöglichen die Antigenbegegnung und Immunreaktion. Die umgekehrte Zuordnung von Reifung und Antigenkontakt verwechselt die beiden Organarten.

13. Welche Kombination beschreibt Aufgaben des Lymphsystems am treffendsten?

Es transportiert Lymphozyten, leitet überschüssige Gewebsflüssigkeit in die Nieren, wehrt Erreger ab und filtert ausschließlich das Blut.
Es transportiert rote Blutkörperchen, führt überschüssige Gewebsflüssigkeit in die Gewebe zurück, wehrt Erreger ab und filtert Lymphe und Blut.
Es transportiert Lymphozyten, leitet überschüssige Gewebsflüssigkeit ins Blut zurück, wehrt Erreger ab und filtert Lymphe und Blut.
Es transportiert Lymphozyten, leitet überschüssige Gewebsflüssigkeit ins Blut zurück, bildet alle Antikörper und filtert ausschließlich die Lymphe.

Es transportiert Lymphozyten, leitet überschüssige Gewebsflüssigkeit ins Blut zurück, wehrt Erreger ab und filtert Lymphe und Blut.

Erklärung

Das Lymphsystem übernimmt den Transport von Lymphozyten, die Rückführung überschüssiger Gewebsflüssigkeit sowie Abwehr- und Filterfunktionen. Die Bildung aller Antikörper ist keine seiner beschriebenen Gesamtaufgaben; Antikörper werden unter anderem von Plasmazellen gebildet.

14. Was geschieht bei der Reifung von T-Lymphozyten im Thymus?

T-Zellen reifen heran, die spezifische zelluläre Abwehr wird ausgebildet und selbstreaktive Zellen werden aussortiert.
B-Zellen reifen heran, die spezifische Antikörperabwehr wird ausgebildet und selbstreaktive Zellen werden aussortiert.
T-Zellen reifen heran, die unspezifische Abwehr wird ausgebildet und selbstreaktive Zellen werden zur Antikörperbildung aktiviert.
T-Zellen reifen heran, die spezifische zelluläre Abwehr wird ausgebildet und alle Zellen mit Erregerkontakt werden aussortiert.

T-Zellen reifen heran, die spezifische zelluläre Abwehr wird ausgebildet und selbstreaktive Zellen werden aussortiert.

Erklärung

Im Thymus reifen T-Lymphozyten, entwickeln die spezifische zelluläre Immunabwehr und werden auf Reaktionen gegen körpereigene Strukturen geprüft. Die Reifung von B-Zellen und ihre Antikörperabwehr sind dagegen dem Knochenmark beziehungsweise den B-Zellen zugeordnet.

15. Welche Aussage beschreibt die Rolle des Knochenmarks für Immunzellen korrekt?

Es ist Bildungsort der B-Lymphozyten und Reifungsort der übrigen Immunzellen, die über das Blut zum Thymus gelangen.
Es ist Bildungsort aller Immunzellen und Reifungsort der B-Lymphozyten, die über das Blut zu sekundären Organen gelangen.
Es ist Reifungsort aller Immunzellen und Bildungsort der T-Lymphozyten, die über die Lymphe zu sekundären Organen gelangen.
Es ist Bildungsort aller Immunzellen und Reifungsort der T-Lymphozyten, die über das Blut zu sekundären Organen gelangen.

Es ist Bildungsort aller Immunzellen und Reifungsort der B-Lymphozyten, die über das Blut zu sekundären Organen gelangen.

Erklärung

Im Knochenmark werden alle Immunzellen gebildet, und dort reifen die B-Lymphozyten heran, bevor sie über das Blut sekundäre lymphatische Organe erreichen. Die Reifung der T-Lymphozyten findet im Thymus statt, nicht im Knochenmark.

16. Welche Beschreibung trifft auf den grundsätzlichen Aufbau eines Lymphknotens zu?

Ein kleiner, bohnenförmiger, von einer Bindegewebskapsel umgebener Knoten entlang der Lymphgefäße mit roter Pulpa, weißer Pulpa und Marksträngen.
Ein kleiner, bohnenförmiger, von einer Bindegewebskapsel umgebener Knoten entlang der Blutgefäße mit roter und weißer Pulpa.
Ein kleiner, bohnenförmiger, von einer Bindegewebskapsel umgebener Knoten entlang der Lymphgefäße mit Kortex, Parakortex und Marksträngen.
Ein länglicher, ungekap selter Knoten entlang der Lymphgefäße mit Kortex, Parakortex und Marksträngen.

Ein kleiner, bohnenförmiger, von einer Bindegewebskapsel umgebener Knoten entlang der Lymphgefäße mit Kortex, Parakortex und Marksträngen.

Erklärung

Lymphknoten sind kapselbegrenzte, bohnenförmige Organe entlang der Lymphgefäße und bestehen aus Kortex, Parakortex und Marksträngen. Die rote und weiße Pulpa sind dagegen Bereiche der Milz.

17. Welche Wirkung hat die Filterfunktion eines Lymphknotens?

Sie entfernt Fremdkörper aus dem Blut und unterstützt die Reifung von B-Lymphozyten sowie die Bildung roter Blutkörperchen.
Sie entfernt alte rote Blutkörperchen aus dem Blut und unterstützt die Reifung von Lymphozyten sowie die Bildung von Antikörpern.
Sie entfernt Erreger, Fremdkörper und Zelltrümmer aus der Lymphe und unterstützt Lymphozytenaktivierung, Vermehrung und Antikörperbildung.
Sie entfernt Erreger und Zelltrümmer aus der Lymphe und verhindert dadurch die Aktivierung und Vermehrung von Lymphozyten.

Sie entfernt Erreger, Fremdkörper und Zelltrümmer aus der Lymphe und unterstützt Lymphozytenaktivierung, Vermehrung und Antikörperbildung.

Erklärung

Lymphknoten reinigen die Lymphe von Krankheitserregern, Fremdkörpern und Zelltrümmern und fördern die Aktivierung und Vermehrung von Lymphozyten sowie die Antikörperbildung. Das Zurückhalten und der Abbau alter roter Blutkörperchen ist eine Aufgabe der Milz.

18. Welche Zuordnung der Bereiche eines Lymphknotens zu ihren Zelltypen ist richtig?

Im Kortex liegen vor allem Plasmazellen, im Parakortex B-Zell-Follikel und in den Marksträngen vor allem T-Zellen.
Im Kortex liegen B-Zell-Follikel, im Parakortex vor allem T-Zellen und in den Marksträngen unter anderem unreife rote Blutkörperchen.
Im Kortex liegen B-Zell-Follikel, im Parakortex vor allem T-Zellen und in den Marksträngen unter anderem antikörperproduzierende Plasmazellen.
Im Kortex liegen T-Zell-Follikel, im Parakortex vor allem B-Zellen und in den Marksträngen unter anderem antikörperproduzierende Plasmazellen.

Im Kortex liegen B-Zell-Follikel, im Parakortex vor allem T-Zellen und in den Marksträngen unter anderem antikörperproduzierende Plasmazellen.

Erklärung

Der Kortex bildet mit seinen B-Lymphozyten-haltigen Follikeln die B-Zone, während der Parakortex vor allem T-Lymphozyten enthält; in den Marksträngen finden sich unter anderem Plasmazellen. Die Vertauschung von B- und T-Zonen ist eine naheliegende, aber falsche Zuordnung.

19. Welche Aussage verbindet Lage und Funktion der Milz korrekt?

Sie liegt im linken Oberbauch unter dem Zwerchfell, ist ein primäres lymphatisches Organ und reift dort Lymphozyten heran.
Sie liegt im linken Unterbauch unterhalb des Magens, ist ein sekundäres lymphatisches Organ und filtert vor allem die Lymphe.
Sie liegt im linken Oberbauch unter dem Zwerchfell, ist ein sekundäres lymphatisches Organ und kontrolliert sowie filtert das Blut.
Sie liegt im rechten Oberbauch unter dem Zwerchfell, ist ein sekundäres lymphatisches Organ und kontrolliert sowie filtert das Blut.

Sie liegt im linken Oberbauch unter dem Zwerchfell, ist ein sekundäres lymphatisches Organ und kontrolliert sowie filtert das Blut.

Erklärung

Die Milz befindet sich im linken Oberbauch unterhalb des Zwerchfells und gehört zu den sekundären lymphatischen Organen, die das Blut filtern und die Immunabwehr unterstützen. Die Einordnung als primäres Reifungsorgan trifft auf Knochenmark und Thymus zu.

20. Welche Funktion erfüllt die rote Pulpa der Milz?

Sie filtert das Blut, reift B-Lymphozyten heran und ermöglicht deren Weiterwanderung in Lymphknoten.
Sie wehrt Antigene im Blut ab, aktiviert B- und T-Lymphozyten und ermöglicht die Bildung von Antikörpern.
Sie filtert das Blut, hält alte und unflexible Erythrozyten zurück und ermöglicht deren anschließenden Abbau.
Sie filtert die Lymphe, hält alte und unflexible Erythrozyten zurück und ermöglicht deren anschließenden Abbau.

Sie filtert das Blut, hält alte und unflexible Erythrozyten zurück und ermöglicht deren anschließenden Abbau.

Erklärung

Die rote Pulpa filtert das Blut und hält alte, unflexible Erythrozyten zurück, die anschließend abgebaut werden. Die Abwehr von Antigenen im Blut durch Lymphozyten und Antikörperbildung ist vor allem eine Funktion der weißen Pulpa.

21. Eine Immunreaktion soll Antigene bekämpfen, die im Blut zirkulieren. Welche Milzstruktur ermöglicht dies besonders?

Die weiße Pulpa mit Blutfiltern, die alte Erythrozyten zurückhalten und deren Abbau unterstützen.
Die weiße Pulpa mit lymphatischem Gewebe, Lymphfollikeln sowie B- und T-Lymphozyten.
Die rote Pulpa mit lymphatischem Gewebe, Lymphfollikeln sowie B- und T-Lymphozyten.
Die rote Pulpa mit Blutfiltern, die alte Erythrozyten zurückhalten und deren Abbau unterstützen.

Die weiße Pulpa mit lymphatischem Gewebe, Lymphfollikeln sowie B- und T-Lymphozyten.

Erklärung

Die weiße Pulpa enthält lymphatisches Gewebe, Lymphfollikel sowie B- und T-Lymphozyten und ermöglicht die Immunabwehr gegen Antigene im Blut. Die rote Pulpa übernimmt dagegen vor allem die Blutfilterung und das Zurückhalten alter Erythrozyten.

22. Welche Aufgabe hat das MALT in den Schleimhäuten?

Es schützt vor Krankheitserregern, die über Schleimhäute in den Körper eindringen.
Es filtert Abfallstoffe aus dem Blut, bevor sie über die Schleimhäute ausgeschieden werden.
Es transportiert Nährstoffe aus den Schleimhäuten in den Blutkreislauf.
Es bildet Hormone, die die Schleimproduktion in den Atemwegen steuern.

Es schützt vor Krankheitserregern, die über Schleimhäute in den Körper eindringen.

Erklärung

Das MALT ist lymphatisches Gewebe in den Schleimhäuten und schützt den Körper vor dort eindringenden Krankheitserregern. Die Filterung von Abfallstoffen aus dem Blut ist keine Aufgabe des MALT.

23. Bei einer Untersuchung lymphatischen Gewebes in den Bronchien: Welche Funktion passt zum MALT an diesem Ort?

Es überwacht die Schleimhaut, erkennt Krankheitserreger und schützt vor dem Eindringen von Mikroorganismen.
Es produziert Verdauungsenzyme, die eingeatmete Partikel unschädlich machen.
Es reguliert die Bewegung der Bronchien, indem es deren glatte Muskulatur aktiviert.
Es steuert den Gasaustausch zwischen den Bronchien und den umliegenden Blutgefäßen.

Es überwacht die Schleimhaut, erkennt Krankheitserreger und schützt vor dem Eindringen von Mikroorganismen.

Erklärung

MALT kommt auch in Atemwegen und Bronchien vor und überwacht dort die Schleimhaut, erkennt Erreger und schützt vor eindringenden Mikroorganismen. Die Steuerung der Bronchialmuskulatur gehört nicht zu dieser beschriebenen Immunfunktion.

24. Welche Beschreibung verbindet die Funktion der Mandeln mit ihrer anatomischen Einordnung?

Sie wehren Erreger aus Nahrung und Atemluft ab und bilden mit den Peyer-Plaques den lymphatischen Rachenring nach Waldeyer.
Sie schützen vor Erregern aus der Atemluft und bilden zusammen mit dem Wurmfortsatz den lymphatischen Rachenring nach Waldeyer.
Sie wehren Erreger aus Nahrung und Atemluft ab und bilden mit mehreren Mandelgruppen den lymphatischen Rachenring nach Waldeyer.
Sie filtern Erreger aus dem Blut und bilden gemeinsam mit den Lymphknoten den lymphatischen Rachenring nach Waldeyer.

Sie wehren Erreger aus Nahrung und Atemluft ab und bilden mit mehreren Mandelgruppen den lymphatischen Rachenring nach Waldeyer.

Erklärung

Die Mandeln gehören zum MALT, wehren Krankheitserreger aus Nahrung und Atemluft ab und bilden den Rachenring nach Waldeyer. Peyer-Plaques gehören zum Darmlymphgewebe und sind kein Bestandteil dieses Rachenrings.

25. Welche Aussage grenzt GALT am treffendsten vom MALT ab?

GALT bezeichnet den Teil des MALT im Verdauungstrakt, der Erreger aus der Nahrung abwehrt; MALT umfasst Schleimhautgewebe allgemein.
GALT bezeichnet das gesamte Schleimhautgewebe des Körpers; MALT umfasst nur lymphatisches Gewebe im Verdauungstrakt.
GALT bezeichnet die Abwehr von Erregern im Blut; MALT umfasst lymphatisches Gewebe in den Organen.
GALT bezeichnet lymphatisches Gewebe in den Atemwegen; MALT umfasst den Abwehrbereich des Verdauungstrakts.

GALT bezeichnet den Teil des MALT im Verdauungstrakt, der Erreger aus der Nahrung abwehrt; MALT umfasst Schleimhautgewebe allgemein.

Erklärung

GALT ist der auf den Verdauungstrakt bezogene Teil des MALT und dient der Abwehr von Erregern, die mit der Nahrung aufgenommen werden. Die umgekehrte Zuordnung von GALT und MALT verwechselt den Teilbereich mit dem umfassenderen Schleimhautgewebe.

26. Wo liegen Peyer-Plaques, und welche Aufgabe erfüllen sie dort?

In der Wand des Magens; sie nehmen Nährstoffe auf und leiten sie ins Blut weiter.
In der Wand des Ileums; sie erkennen und bekämpfen Krankheitserreger im Darm.
Im Blinddarm; sie steuern die Bewegung des Darminhalts in Richtung Enddarm.
Im Dickdarm; sie produzieren Enzyme zur Zerlegung unverdaulicher Nahrungsbestandteile.

In der Wand des Ileums; sie erkennen und bekämpfen Krankheitserreger im Darm.

Erklärung

Peyer-Plaques sind Ansammlungen von Lymphfollikeln in der Wand des Ileums und dienen der Erkennung und Abwehr von Erregern im Darm. Ihre Lage im Blinddarm wäre eine Verwechslung mit dem Bereich des Wurmfortsatzes.

27. Welche Rolle übernimmt der Wurmfortsatz an der Grenze zwischen Dünn- und Dickdarm?

Mit seinen Blutgefäßen versorgt er die Darmwand mit Sauerstoff und unterstützt so den Übergang zum Dickdarm.
Mit seinen zahlreichen Schleimhautdrüsen unterstützt er die Aufnahme von Nährstoffen am Übergang vom Dünndarm zum Dickdarm.
Mit seinen zahlreichen Schleimhaut-Lymphfollikeln unterstützt er die Immunabwehr am Übergang vom Dünndarm zum Dickdarm.
Mit seinen Muskelbündeln reguliert er den Weitertransport des Nahrungsbreis am Übergang vom Dünndarm zum Dickdarm.

Mit seinen zahlreichen Schleimhaut-Lymphfollikeln unterstützt er die Immunabwehr am Übergang vom Dünndarm zum Dickdarm.

Erklärung

Der Wurmfortsatz enthält besonders viele Lymphfollikel in der Schleimhaut und unterstützt damit die Immunabwehr am Übergang vom Dünndarm zum Dickdarm. Die Nährstoffaufnahme ist nicht die hier beschriebene Funktion seiner Lymphfollikel.

Mit Karteikarten lernen

Merke dir die Antworten mit 64 Karteikarten zu Lymphsystem und Immunabwehr.

Wovor schützt das Immunsystem den Körper?

Vor Krankheitserregern, körperfremden Stoffen und Schädigungen der Körperzellen.

Wie wirkt die angeborene unspezifische Immunabwehr?

Sie wirkt allgemein gegen verschiedene Krankheitserreger.

Wie erkennt die erworbene spezifische Immunabwehr Krankheitserreger?

Sie erkennt gezielt bestimmte Krankheitserreger.

Karteikarten ansehen →

Lernzettel studieren

Lies den vollständigen Lernzettel zu Lymphsystem und Immunabwehr.

Lernzettel ansehen →

Related classes

Erstelle deine eigenen Quizze

Importiere deinen Kurs und die KI erstellt in 30 Sekunden Quizze mit Korrekturen.

Quiz-Generator