Quiz: Notaufnahme und Notfallpflege (27 Fragen)

Detaillierte Fragen und Antworten

1. Warum gelten Körperkerntemperaturen über 42 °C oder unter 35 °C als kritisch?

Weil die Körperkerntemperatur dann auf einen konstanten Wert von 37 °C steigt.
Weil der Clip-Sensor dann keine Sauerstoffsättigung erfassen kann.
Weil Enzyme außerhalb dieses Bereichs nicht mehr richtig arbeiten.
Weil die Atemfrequenz in diesem Temperaturbereich nicht mehr messbar ist.

Weil Enzyme außerhalb dieses Bereichs nicht mehr richtig arbeiten.

Erklärung

Bei Temperaturen oberhalb von 42 °C oder unterhalb von 35 °C arbeiten Enzyme nicht mehr richtig. Die Funktion eines Clip-Sensors ist keine Erklärung für die kritischen Temperaturgrenzen.

2. Welche Aussage zur Entstehung und Einführung des Manchester-Triage-Systems ist richtig?

Es entstand 1995 durch eine Konsensusgruppe; die erste Version wurde 1994 eingeführt.
Es entstand 1994 durch eine Konsensusgruppe; die erste Version wurde 1995 eingeführt.
Es entstand 2006 durch eine Konsensusgruppe; die erste Version wurde 2014 eingeführt.
Es entstand 2014 durch eine Konsensusgruppe; die erste Version wurde 2018 eingeführt.

Es entstand 1994 durch eine Konsensusgruppe; die erste Version wurde 1995 eingeführt.

Erklärung

Das MTS entstand 1994 durch eine Konsensusgruppe aus Ärzten und Notfallpflegenden; die erste Version folgte 1995. Die Jahreszahlen 2006 und 2014 bezeichnen spätere Editionen, nicht die Entstehung.

3. Welche Situation entspricht der Definition eines Notfallpatienten?

Eine plötzlich schwer erkrankte Person, deren Zustand sich rasch verschlechtern kann und bei der Lebensgefahr besteht oder droht
Eine Person mit länger bestehenden Beschwerden, deren Zustand stabil ist und keine akute Gefahr erkennen lässt
Eine Person mit einer leichten Erkrankung, deren Beschwerden sich langsam entwickeln und gut kontrollieren lassen
Eine verletzte Person, die eine geplante Behandlung benötigt, deren Beginn medizinisch aufschiebbar ist

Eine plötzlich schwer erkrankte Person, deren Zustand sich rasch verschlechtern kann und bei der Lebensgefahr besteht oder droht

Erklärung

Ein Notfallpatient ist plötzlich schwer erkrankt oder verletzt; dabei besteht akute oder mögliche Lebensgefahr und eine rasche Verschlechterung ist möglich. Eine stabile, länger bestehende Beschwerde erfüllt diese Merkmale nicht.

4. Was ist der Puls im physiologischen Sinn?

Eine durch die Herzkontaktion ausgelöste Druckwelle, die an oberflächlichen Arterien tastbar ist
Eine durch die Atmung ausgelöste Druckwelle, die an oberflächlichen Venen tastbar ist
Eine durch die Herzfüllung ausgelöste Bewegung, die an tiefen Venen messbar ist
Eine durch die Gefäßverengung ausgelöste Schwingung, die an Kapillaren tastbar ist

Eine durch die Herzkontaktion ausgelöste Druckwelle, die an oberflächlichen Arterien tastbar ist

Erklärung

Der Puls ist eine Druckwelle, die durch die Kontraktion des Herzens entsteht und an oberflächlichen arteriellen Gefäßen tastbar ist. Eine durch die Atmung ausgelöste Welle in Venen beschreibt den Puls nicht.

5. Ein Krankenhaus strebt die umfassende Notfallversorgung an. Welche Kombination aus Fachabteilungen und Vergütung entspricht dieser Stufe?

Mindestens sieben Fachabteilungen der Kategorien A und B, darunter mindestens fünf der Kategorie A; 688.500 €
Mindestens sieben Fachabteilungen der Kategorien A und B, darunter mindestens vier der Kategorie A; 688.500 €
Mindestens vier Fachabteilungen der Kategorien A und B, darunter mindestens zwei der Kategorie A; 459.000 €
Mindestens sieben Fachabteilungen der Kategorien A und B, darunter mindestens fünf der Kategorie A; 459.000 €

Mindestens sieben Fachabteilungen der Kategorien A und B, darunter mindestens fünf der Kategorie A; 688.500 €

Erklärung

Für die umfassende Stufe sind mindestens sieben Fachabteilungen, darunter mindestens fünf der Kategorie A, und eine Vergütung von 688.500 € vorgesehen. Die Vergütung von 459.000 € ist der erweiterten Notfallversorgung zugeordnet.

6. Welche Zuordnung von Berufsgruppen zu den Bereichen der Notaufnahme ist korrekt?

Fach- und Verwaltungsfachangestellte gehören zum ärztlichen Dienst; Assistenz- und Medizinische Fachangestellte zum administrativen Personal.
Fach- und Assistenzärzte gehören zum administrativen Personal; Verwaltungs- und Medizinische Fachangestellte zum ärztlichen Dienst.
Fach- und Assistenzärzte gehören zum ärztlichen Dienst; Verwaltungs- und Medizinische Fachangestellte zum administrativen Personal.
Medizinische Fachangestellte gehören zum pflegerischen Personal; Assistenzärzte zum nichtärztlichen Personal in Ausbildung.

Fach- und Assistenzärzte gehören zum ärztlichen Dienst; Verwaltungs- und Medizinische Fachangestellte zum administrativen Personal.

Erklärung

Fachärzte und Assistenzärzte zählen zum ärztlichen Dienst, während Verwaltungsfachangestellte und Medizinische Fachangestellte dem administrativen Personal zugeordnet sind. Die Zuordnung der Ärzte zur Verwaltung vertauscht die Bereiche.

7. Welche Phasen gehören zum Versorgungskonzept der Notfallversorgung?

Präklinische Vorbereitungsphase, klinische Untersuchung und Behandlung sowie klinische Aufnahme, Weiterverlegung oder Entlassung
Klinische Untersuchung und Behandlung, stationäre Aufnahme sowie Weiterverlegung oder Entlassung
Präklinische Diagnostik, klinische Aufnahme und Entlassung sowie eine nachfolgende ambulante Kontrolle
Präklinische Vorbereitungsphase, klinische Untersuchung und Behandlung sowie anschließende Rehabilitation

Präklinische Vorbereitungsphase, klinische Untersuchung und Behandlung sowie klinische Aufnahme, Weiterverlegung oder Entlassung

Erklärung

Das Versorgungskonzept umfasst die präklinische Vorbereitung, die klinische Untersuchung und Behandlung sowie die anschließende Aufnahme, Weiterverlegung oder Entlassung. Rehabilitation ist kein Bestandteil der aufgeführten Phasen.

8. Worin unterscheidet sich der Schwerpunkt des Manchester Triage Systems vom Emergency Severity Index?

Das MTS orientiert sich an Symptomen, während der ESI die Dauer des Aufenthalts in den Fokus stellt
Das MTS orientiert sich an der Behandlungsdauer, während der ESI den Ressourcenbedarf in den Fokus stellt
Das MTS orientiert sich an Symptomen, während der ESI den Ressourcenbedarf in den Fokus stellt
Das MTS orientiert sich am Ressourcenbedarf, während der ESI Symptome in den Fokus stellt

Das MTS orientiert sich an Symptomen, während der ESI den Ressourcenbedarf in den Fokus stellt

Erklärung

Das MTS ist symptomorientiert, während der ESI algorithmusbasiert ist und den Ressourcenbedarf in den Fokus stellt. Die Verwechslung besteht darin, diese Schwerpunkte den jeweils anderen Systemen zuzuordnen.

9. Welche drei Stufen umfasst die Notfallversorgung in Deutschland?

Allgemeine Notfallversorgung, spezialisierte Notfallversorgung und universitäre Notfallversorgung
Basisnotfallversorgung, erweiterte Notfallversorgung und umfassende Notfallversorgung
Ambulante Notfallversorgung, stationäre Notfallversorgung und intensivmedizinische Notfallversorgung
Erstversorgung, weiterführende Versorgung und rehabilitative Notfallversorgung

Basisnotfallversorgung, erweiterte Notfallversorgung und umfassende Notfallversorgung

Erklärung

Die drei Stufen werden als Basis-, erweiterte und umfassende Notfallversorgung bezeichnet. Die Einteilung in ambulante, stationäre und intensivmedizinische Versorgung beschreibt andere Versorgungsformen, nicht diese Stufen.

10. Welche Abfolge beschreibt die Ersteinschätzung im Manchester-Triage-System am besten?

Hauptbeschwerde und Diagramm, Dringlichkeit, Dokumentation, Vorgeschichte, Untersuchung, Begrüßung, Versorgungsplanung, Schmerz
Vitalparameter und Untersuchung, Diagnose, Diagramm, Begrüßung, Dringlichkeit, Vorgeschichte, Schmerz, Dokumentation
Begrüßung, Diagnose, Schmerz, Versorgungsplanung, Vorgeschichte, Vitalparameter, Diagramm, Dokumentation
Eindruck und Begrüßung, Vorgeschichte, Hauptbeschwerde und Diagramm, eingrenzende Fragen, Untersuchung und Vitalparameter, Schmerz, Dringlichkeit und Versorgungsplanung, Dokumentation

Eindruck und Begrüßung, Vorgeschichte, Hauptbeschwerde und Diagramm, eingrenzende Fragen, Untersuchung und Vitalparameter, Schmerz, Dringlichkeit und Versorgungsplanung, Dokumentation

Erklärung

Die Ersteinschätzung erfasst diese Schritte nacheinander, von Patienteneindruck und Vorgeschichte bis zur standardisierten Dokumentation. Eine vorangestellte Diagnose passt nicht zum symptomorientierten Vorgehen des MTS.

11. Ein Krankenhaus erfüllt die Anforderungen der Basisnotfallversorgung. Welche Vergütung und Leitungsstruktur sind dafür vorgesehen?

153.000 € und eine Zentrale Notaufnahme, deren Leitung einer anderen Fachabteilung unterstellt ist
459.000 € und eine räumlich abgegrenzte Zentrale Notaufnahme mit eigenständiger, fachlich unabhängiger Leitung
688.500 € und eine räumlich abgegrenzte Zentrale Notaufnahme mit eigenständiger, fachlich unabhängiger Leitung
153.000 € und eine räumlich abgegrenzte Zentrale Notaufnahme mit eigenständiger, fachlich unabhängiger Leitung

153.000 € und eine räumlich abgegrenzte Zentrale Notaufnahme mit eigenständiger, fachlich unabhängiger Leitung

Erklärung

Für die Basisstufe sind 153.000 € sowie eine räumlich abgegrenzte Zentrale Notaufnahme mit eigenständiger, fachlich unabhängiger Leitung vorgesehen. Die Vergütung von 459.000 € gehört zur erweiterten Stufe.

12. Welche Versorgung kann ein Notfallpatient neben schneller medizinischer und pflegerischer Hilfe benötigen?

Überwachung, Behandlung oder einen Weitertransport
Eine Entlassung ohne Einschätzung des aktuellen Gesundheitszustands
Eine routinemäßige Vorsorgeuntersuchung oder eine geplante Rehabilitation
Eine langfristige Beratung ohne weitere medizinische Maßnahmen

Überwachung, Behandlung oder einen Weitertransport

Erklärung

Zusätzlich zur schnellen medizinischen und pflegerischen Hilfe kann eine Überwachung, Behandlung oder ein Weitertransport erforderlich sein. Eine routinemäßige Vorsorgeuntersuchung beschreibt dagegen keinen typischen Bedarf in der Notfallversorgung.

13. Welche Berufsgruppen arbeiten in der Notaufnahme interdisziplinär zusammen?

Ärztlicher Dienst, Laborpersonal, Apothekenpersonal und Beschäftigte ambulanter Praxen
Pflegepersonal, Verwaltung, Reinigungspersonal und stationäre Patientenvertretungen
Ärztlicher Dienst, Pflegepersonal, nichtärztliches Personal in Ausbildung und administratives Personal
Ärztlicher Dienst, Pflegepersonal, therapeutisches Personal und externe Rettungsdienste

Ärztlicher Dienst, Pflegepersonal, nichtärztliches Personal in Ausbildung und administratives Personal

Erklärung

Zur interdisziplinären Zusammenarbeit in der Notaufnahme gehören ärztlicher Dienst, pflegerisches Personal, nichtärztliches Personal in Ausbildung und administratives Personal. Externe Rettungsdienste werden in dieser Aufzählung nicht als eine der genannten internen Berufsgruppen geführt.

14. Was misst die Pulsoximetrie mit einem Clip-Sensor?

Herzrhythmus und Hämoglobinkonzentration
Atemfrequenz und Körperkerntemperatur
Pulsfrequenz und periphere arterielle Sauerstoffsättigung
Blutdruck und venöse Sauerstoffsättigung

Pulsfrequenz und periphere arterielle Sauerstoffsättigung

Erklärung

Die Pulsoximetrie misst nichtinvasiv die Pulsfrequenz und die periphere arterielle Sauerstoffsättigung. Sie bestimmt weder die Körpertemperatur noch die Hämoglobinkonzentration.

15. Was wird bei der Triage von Notfallpatienten eingeschätzt?

Der Ressourcenbedarf anhand objektiver und subjektiver Kriterien
Die voraussichtliche Aufenthaltsdauer anhand klinischer und administrativer Kriterien
Der endgültige Behandlungsort anhand objektiver und subjektiver Kriterien
Die Dringlichkeit anhand objektiver und subjektiver Kriterien

Die Dringlichkeit anhand objektiver und subjektiver Kriterien

Erklärung

Triage ist die Ersteinschätzung der Dringlichkeit anhand objektiver und subjektiver Kriterien. Die Festlegung des Ressourcenbedarfs ist nicht die Definition der Triage.

16. Bei einer Person ist im Notfall eine Herzdruckmassage erforderlich. Was gilt für die Pulskontrolle vor Beginn der Maßnahme?

Die Herzdruckmassage beginnt erst nach einer vollständigen Pulsmessung über eine Minute.
Der Puls wird zunächst gezählt und die Herzdruckmassage bei unklarem Ergebnis begonnen.
Der Puls wird erst an beiden Handgelenken geprüft, bevor die Maßnahme beginnt.
Die Herzdruckmassage wird begonnen, ohne zuvor den Puls zu fühlen.

Die Herzdruckmassage wird begonnen, ohne zuvor den Puls zu fühlen.

Erklärung

Wenn im Notfall eine Herzdruckmassage erforderlich ist, soll nicht erst der Puls gefühlt werden. Eine vorherige Pulskontrolle an mehreren Stellen würde den Beginn der notwendigen Maßnahme verzögern.

17. Eine Pflegekraft zählt am Handgelenk 15 Sekunden lang die Pulswellen. Wie erhält sie daraus die Pulszahl pro Minute?

Sie addiert vier zur gezählten Zahl.
Sie multipliziert die gezählte Zahl mit vier.
Sie multipliziert die gezählte Zahl mit zwei.
Sie teilt die gezählte Zahl durch vier.

Sie multipliziert die gezählte Zahl mit vier.

Erklärung

Eine Viertelminute entspricht 15 Sekunden, daher wird die gezählte Pulszahl mit vier multipliziert, um den Minutenwert zu berechnen. Eine Division durch vier würde den Wert verkleinern, statt ihn auf eine Minute hochzurechnen.

18. Bei einer Messung wird eine Sauerstoffsättigung von 92 % angezeigt. Welche Einschätzung passt zu den Richtwerten?

Der Wert liegt unter dem Normbereich; eine Sauerstoffgabe ist zu erwägen.
Der Wert liegt unter dem Normbereich; die Messung ist stets als fehlerfrei anzusehen.
Der Wert liegt über dem Normbereich; eine erneute Messung ist nicht erforderlich.
Der Wert liegt im Normbereich; eine Sauerstoffgabe ist grundsätzlich nicht angezeigt.

Der Wert liegt unter dem Normbereich; eine Sauerstoffgabe ist zu erwägen.

Erklärung

Der Normbereich beträgt 94–100 %, und bei Werten unter 94 % ist eine Sauerstoffgabe zu erwägen. Die Messung ist fehleranfällig, daher lässt sich ihre Fehlerfreiheit nicht voraussetzen.

19. Worauf stützt das Manchester-Triage-System die Einschätzung der Behandlungsdringlichkeit?

Auf Beschwerden und Symptome statt auf Diagnosen
Auf die endgültige Diagnose nach ärztlicher Untersuchung
Auf Laborwerte und bildgebende Befunde
Auf eine möglichst präzise Verdachtsdiagnose

Auf Beschwerden und Symptome statt auf Diagnosen

Erklärung

Das MTS ordnet die Dringlichkeit anhand von Beschwerden und Symptomen ein, weil in der kurzen Zeit keine valide Verdachtsdiagnose möglich ist. Eine Verdachtsdiagnose als Grundlage zu verwenden, verfehlt diesen symptomorientierten Ansatz.

20. Auf welchen Wegen können Patienten eine Notaufnahme erreichen?

Mit bodengebundenem Rettungsdienst oder Luftrettung, nach Überweisung durch einen Notarzt oder durch Verlegung aus einer anderen Klinik
Mit bodengebundenem Rettungsdienst, selbstständig, nach ärztlicher Einweisung oder durch Verlegung aus einer anderen Klinik
Mit bodengebundenem Rettungsdienst oder Luftrettung, selbstständig, nach ärztlicher Einweisung oder durch Verlegung aus einer Pflegeeinrichtung
Mit bodengebundenem Rettungsdienst oder Luftrettung, selbstständig, nach ärztlicher Einweisung oder durch Verlegung aus einer anderen Klinik

Mit bodengebundenem Rettungsdienst oder Luftrettung, selbstständig, nach ärztlicher Einweisung oder durch Verlegung aus einer anderen Klinik

Erklärung

Die genannten Zugangswege umfassen Rettungsdienst oder Luftrettung, selbstständiges Erscheinen, Einweisung durch Haus- oder Facharzt sowie Verlegung aus einer anderen Klinik. Eine Verlegung aus einer Pflegeeinrichtung ist kein aufgeführter Zugangsweg.

21. Welche Rolle hat die Notaufnahme im Umgang mit medizinischen Notfällen?

Sie ist die erste Anlaufstelle und versorgt rund um die Uhr Patienten mit akuten Beschwerden.
Sie übernimmt vor allem die geplante Nachsorge nach stationären Behandlungen.
Sie behandelt akute Beschwerden nur während der regulären Arbeitszeiten.
Sie dient hauptsächlich der Weiterleitung von Patienten an ambulante Fachpraxen.

Sie ist die erste Anlaufstelle und versorgt rund um die Uhr Patienten mit akuten Beschwerden.

Erklärung

Die Notaufnahme ist die erste Anlaufstelle bei einem medizinischen Notfall und versorgt Patienten mit akuten Beschwerden rund um die Uhr. Eine geplante Nachsorge ist nicht ihre hier beschriebene Hauptrolle.

22. Welche Mindestanforderung an Fachabteilungen gilt für die erweiterte Notfallversorgung?

Mindestens vier Fachabteilungen der Kategorien A und B, darunter mindestens drei der Kategorie A
Mindestens vier Fachabteilungen der Kategorien A und B, darunter mindestens zwei der Kategorie A
Mindestens fünf Fachabteilungen der Kategorien A und B, darunter mindestens zwei der Kategorie A
Mindestens sieben Fachabteilungen der Kategorien A und B, darunter mindestens zwei der Kategorie A

Mindestens vier Fachabteilungen der Kategorien A und B, darunter mindestens zwei der Kategorie A

Erklärung

Die erweiterte Stufe verlangt mindestens vier Fachabteilungen aus den Kategorien A und B, von denen mindestens zwei zur Kategorie A gehören. Die Anforderung von mindestens sieben Fachabteilungen gilt für die umfassende Stufe.

23. Eine Pflegekraft beurteilt die Abstände zwischen ertasteten Pulswellen. Welchen Aspekt der Pulsbeobachtung prüft sie?

Den Pulsrhythmus
Die Sauerstoffsättigung
Die Pulsqualität
Die Pulsfrequenz

Den Pulsrhythmus

Erklärung

Der Pulsrhythmus beschreibt die zeitlichen Abstände zwischen den Pulswellen. Die Pulsfrequenz zählt dagegen die ertastbaren Wellen pro Minute.

24. Welche Atemfrequenzbereiche gelten als Normwerte für gesunde Erwachsene, Kinder und Säuglinge?

Erwachsene 20–30/min, Kinder 12–15/min, Säuglinge 20–50/min
Erwachsene 12–15/min, Kinder 20–50/min, Säuglinge 20–30/min
Erwachsene 12–15/min, Kinder 20–30/min, Säuglinge 20–50/min
Erwachsene 20–50/min, Kinder 20–30/min, Säuglinge 12–15/min

Erwachsene 12–15/min, Kinder 20–30/min, Säuglinge 20–50/min

Erklärung

Die genannten Normbereiche betragen 12–15 Atemzüge pro Minute bei Erwachsenen, 20–30 bei Kindern und 20–50 bei Säuglingen. Der Bereich von 20–50/min ist für Säuglinge und nicht für Kinder angegeben.

25. Welche bauliche Voraussetzung erleichtert sowohl den Zugang zur Notaufnahme als auch die Ankunft von Rettungswagen?

Ein Zugang über mehrere Treppen und eine gemeinsame Zufahrt mit Besuchern
Ein Zugang durch die Funktionsabteilungen und eine Zufahrt für Lieferverkehr
Ein barrierefreier Zugang und eine Zufahrt für den Rettungsdienst
Ein abgelegener Standort und ein Fußweg vom Krankenhausparkplatz

Ein barrierefreier Zugang und eine Zufahrt für den Rettungsdienst

Erklärung

Die Notaufnahme benötigt einen barrierefreien Zugang sowie eine Zufahrt für den Rettungsdienst. Ein abgelegener Standort mit längerem Fußweg erschwert dagegen die erforderliche Erreichbarkeit.

26. Eine Patientin wird im Manchester-Triage-System der Stufe Gelb zugeordnet. Bis wann soll der erste Arztkontakt erfolgen?

Innerhalb von 120 Minuten
Innerhalb von 90 Minuten
Innerhalb von 10 Minuten
Innerhalb von 30 Minuten

Innerhalb von 30 Minuten

Erklärung

Für die Dringlichkeitsstufe Gelb ist der erste Arztkontakt innerhalb von 30 Minuten vorgesehen. Die Frist von 10 Minuten gehört zur Stufe Orange.

27. Was bezeichnet Notfallpflege?

Die geplante Pflege von Patienten während eines längerfristigen stationären Aufenthalts
Die professionelle Pflege von Patienten in akuten, ungeplanten und oft zeitkritischen Situationen
Die organisatorische Verwaltung von Terminen und Akten in einer Notaufnahme
Die medizinische Diagnosestellung durch ärztliches Personal bei akuten Beschwerden

Die professionelle Pflege von Patienten in akuten, ungeplanten und oft zeitkritischen Situationen

Erklärung

Notfallpflege ist professionelle Pflege in akuten, ungeplanten und oft zeitkritischen Situationen. Die medizinische Diagnosestellung gehört nicht zur Definition der pflegerischen Tätigkeit.

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Welche Aufgabe hat die Notaufnahme bei einem medizinischen Notfall?

Sie ist die erste Anlaufstelle.

Wie lange versorgt die Notaufnahme Patienten mit akuten Beschwerden?

Rund um die Uhr.

Welche räumliche und verkehrliche Ausstattung benötigt eine Notaufnahme?

Zentrale Lage, ausreichend Arbeits- und Bewegungsfläche, barrierefreien Zugang und eine Zufahrt für den Rettungsdienst.

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