Quiz: Gentechnisch veränderte Lebensmittel (13 Fragen)

Detaillierte Fragen und Antworten

1. Zur weltweiten Anbaufläche gentechnisch veränderter Pflanzen im Jahr 2014:

Sie betrug weltweit 181,5 Millionen Hektar.
Für den weltweiten Anbau wurden 118,5 Millionen Hektar angegeben.
Die erfasste Anbaufläche belief sich auf 181,5 Millionen Hektar.
Weltweit umfasste die Anbaufläche 181,5 Millionen Hektar.
Sie lag weltweit bei 181,5 Millionen Acres.

Sie betrug weltweit 181,5 Millionen Hektar. · Die erfasste Anbaufläche belief sich auf 181,5 Millionen Hektar. · Weltweit umfasste die Anbaufläche 181,5 Millionen Hektar.

Erklärung

Die weltweite Fläche betrug 2014 181,5 Millionen Hektar. Auch die erfasste und die weltweit angegebene Anbaufläche beliefen sich auf diesen Wert. Die Angaben von 185,1 beziehungsweise 118,5 Millionen Hektar vertauschen Ziffern; Acres ist zudem nicht die angegebene Flächeneinheit.

2. Welche Zuordnung von Anbauländern und gentechnisch veränderten Kulturpflanzen ist zutreffend?

In Paraguay wurden Sojabohne und Mais angebaut.
In China wurden Baumwolle und Sojabohne angebaut.
In Kanada wurden Baumwolle, Sojabohne, Mais und Zuckerrübe angebaut.
In Bolivien wurden Baumwolle und Sojabohne angebaut.
In Indien und Pakistan wurde Baumwolle angebaut.

In Paraguay wurden Sojabohne und Mais angebaut. · In Indien und Pakistan wurde Baumwolle angebaut.

Erklärung

Indien und Pakistan bauten Baumwolle an, Paraguay Sojabohne und Mais. China baute Baumwolle an, nicht Sojabohne. Kanada baute Raps statt Baumwolle an, und Bolivien baute Sojabohne an, nicht Baumwolle.

3. Was beschreibt den Gegenstand der Gentechnik am treffendsten?

Sie verändert Eigenschaften durch Auswahl ohne Eingriff in das Erbgut.
Sie verändert gezielt das Erbgut, indem bestimmte Genabschnitte übertragen werden.
Sie überträgt Genabschnitte, um gewünschte Eigenschaften hervorzurufen.
Sie verändert das Erbgut durch zufällige Kreuzung ganzer Organismen.
Sie überträgt vollständige Chromosomensätze zur Erzeugung gewünschter Merkmale.

Sie verändert gezielt das Erbgut, indem bestimmte Genabschnitte übertragen werden. · Sie überträgt Genabschnitte, um gewünschte Eigenschaften hervorzurufen.

Erklärung

Gentechnik verändert das Erbgut gezielt durch die Übertragung bestimmter Genabschnitte, um gewünschte Eigenschaften zu erzielen. Zufällige Kreuzung und bloße Auswahl beschreiben nicht diese gezielte genetische Veränderung; die Definition nennt Genabschnitte, keine vollständigen Chromosomensätze.

4. Bei einem gentechnischen Verfahren soll ein Gen in einen Empfängerorganismus eingebracht werden. Welche Schritte passen dazu?

Ein Virus oder Bakterium kann als Taxi das Spendergen einschleusen.
Ein Gen wird aus der DNA eines Spenders entnommen.
Ein Virus oder Bakterium entfernt das Gen aus der DNA des Empfängers.
Ein Gen wird aus der DNA des Empfängers entnommen und zum Spender übertragen.
Das eingeschleuste Gen gelangt in die DNA des Spenders.

Ein Virus oder Bakterium kann als Taxi das Spendergen einschleusen. · Ein Gen wird aus der DNA eines Spenders entnommen.

Erklärung

Das Gen stammt aus der DNA eines Spenders und wird mithilfe eines Virus oder Bakteriums als Taxi in den Empfänger eingebracht. Die umgekehrte Entnahme aus dem Empfänger und eine Übertragung zurück in den Spender vertauschen die beteiligten Organismen.

5. Welche Aussagen kennzeichnen Gentechnik im Vergleich zur klassischen Züchtung?

Sie ist auf Veränderungen innerhalb einer Art beschränkt.
Sie kann gezielt auf ein bestimmtes Zuchtziel ausgerichtet werden.
Sie richtet sich weniger gezielt auf einzelne gewünschte Eigenschaften aus.
Sie ermöglicht eine zielgerichtete Veränderung über Artgrenzen hinweg.
Sie kann Artgrenzen bei der Übertragung genetischer Merkmale überschreiten.

Sie kann gezielt auf ein bestimmtes Zuchtziel ausgerichtet werden. · Sie ermöglicht eine zielgerichtete Veränderung über Artgrenzen hinweg. · Sie kann Artgrenzen bei der Übertragung genetischer Merkmale überschreiten.

Erklärung

Gentechnik kann auf ein bestimmtes Ziel ausgerichtet sein und über Artgrenzen hinweg erfolgen. Sie ist daher nicht auf eine Art beschränkt und weniger gezielt als klassische Züchtung ist sie ebenfalls nicht.

6. Welche Beispiele betreffen Resistenzziele der grünen Gentechnik?

Schweine können durch Resistenz gegen Feuerbrand geschützt werden.
Schweine können resistenter gegen Viren werden.
Mais kann durch Resistenz gegen Glyphosat vor dem Maiswurzelbohrer geschützt werden.
Apfelbäume können gegen Feuerbrand resistent gemacht werden.
Mais kann Resistenz gegen den Maiswurzelbohrer erhalten.

Schweine können resistenter gegen Viren werden. · Apfelbäume können gegen Feuerbrand resistent gemacht werden. · Mais kann Resistenz gegen den Maiswurzelbohrer erhalten.

Erklärung

Zu den genannten Resistenzzielen zählen Feuerbrandresistenz bei Apfelbäumen, Schutz von Mais vor dem Maiswurzelbohrer und Virusresistenz bei Schweinen. Glyphosattoleranz betrifft Unkrautvernichtungsmittel, nicht den Maiswurzelbohrer; Feuerbrand ist ein Beispiel bei Apfelbäumen.

7. Welche Eigenschaften können Pflanzen durch grüne Gentechnik erhalten?

Pflanzen können durch Glyphosat vor dem Maiswurzelbohrer geschützt werden.
Pflanzen können gegenüber Unkrautvernichtungsmitteln wie Glyphosat tolerant werden.
Dürre-resistenter Mais veranschaulicht eine mögliche Anpassung an den Klimawandel.
Dürre-resistenter Mais dient als Beispiel für frühere Erntereife.
Die Anpassung von Pflanzen an den Klimawandel kann gefördert werden.

Pflanzen können gegenüber Unkrautvernichtungsmitteln wie Glyphosat tolerant werden. · Dürre-resistenter Mais veranschaulicht eine mögliche Anpassung an den Klimawandel. · Die Anpassung von Pflanzen an den Klimawandel kann gefördert werden.

Erklärung

Grüne Gentechnik kann Glyphosattoleranz und eine bessere Anpassung an den Klimawandel ermöglichen; dürre-resistenter Mais ist dafür ein Beispiel. Glyphosattoleranz schützt nicht vor dem Maiswurzelbohrer, und das Maisbeispiel betrifft Dürretoleranz statt früherer Erntereife.

8. Zu den Zielen grüner Gentechnik zählen die Verbesserung der Nahrungsqualität und eine frühere Erntereife. Welche Beispiele passen dazu?

Goldener Reis bildet Wachstumshormone, die eine frühere Erntereife auslösen.
Gene für Wachstumshormone können eine frühere Erntereife bewirken.
Goldener Reis kann Carotinoide bilden und so die Nahrungsqualität verbessern.
Dürre-resistenter Mais ist das genannte Beispiel für eine frühere Erntereife.
Die Bildung von Carotinoiden bei Goldenem Reis ist ein Beispiel für verbesserte Nahrungsqualität.

Gene für Wachstumshormone können eine frühere Erntereife bewirken. · Goldener Reis kann Carotinoide bilden und so die Nahrungsqualität verbessern. · Die Bildung von Carotinoiden bei Goldenem Reis ist ein Beispiel für verbesserte Nahrungsqualität.

Erklärung

Goldener Reis kann Carotinoide bilden und steht für eine verbesserte Nahrungsqualität; Gene für Wachstumshormone können eine frühere Erntereife bewirken. Wachstumshormone werden nicht als Eigenschaft des Goldenen Reises genannt, und dürre-resistenter Mais veranschaulicht die Klimaanpassung.

9. Welche Aussage zur Kennzeichnung von Lebensmitteln mit GVO-Anteilen ist zutreffend?

Stärke aus gentechnisch verändertem Mais muss in der Zutatenliste als Stärke aus gentechnisch verändertem Weizen angegeben werden.
Lebensmittel mit einem GVO-Anteil von genau 0,9 Prozent müssen in der EU gekennzeichnet werden.
Lebensmittel mit einem GVO-Anteil über 0,5 Prozent müssen in der EU gekennzeichnet werden.
Lebensmittel mit einem GVO-Anteil über 0,9 Prozent müssen in der EU gekennzeichnet werden.
Lebensmittel mit einem GVO-Anteil unter 0,9 Prozent müssen in der EU gekennzeichnet werden.

Lebensmittel mit einem GVO-Anteil über 0,9 Prozent müssen in der EU gekennzeichnet werden.

Erklärung

Ein GVO-Anteil über 0,9 Prozent löst die Kennzeichnungspflicht in der EU aus. Stärke aus gentechnisch verändertem Mais kann in der Zutatenliste als solche angegeben werden; die Aussage, sie müsse als Stärke aus gentechnisch verändertem Weizen erscheinen, ist falsch. Die Schwelle liegt nicht bei 0,5 Prozent. Bei zufälligen oder technisch unvermeidbaren Verunreinigungen unter 0,9 Prozent besteht keine Kennzeichnungspflicht; für genau 0,8 Prozent gilt das ebenfalls.

10. Was gilt für Futtermittel und tierische Produkte im Hinblick auf die Gentechnik-Kennzeichnung?

Gentechnisch veränderte Futtermittel müssen gekennzeichnet werden, daraus entstehende tierische Produkte von Rindern jedoch ebenfalls.
Gentechnisch veränderte Futtermittel sind nicht kennzeichnungspflichtig, daraus entstehende tierische Produkte jedoch schon.
Gentechnisch veränderte Futtermittel sind kennzeichnungspflichtig, daraus entstehende pflanzliche Produkte jedoch nicht.
Gentechnisch veränderte Futtermittel sind kennzeichnungspflichtig, daraus entstehende tierische Produkte jedoch nicht.
Gentechnisch veränderte Futtermittel sind kennzeichnungspflichtig, daraus entstehende tierische Produkte ebenfalls.

Gentechnisch veränderte Futtermittel sind kennzeichnungspflichtig, daraus entstehende tierische Produkte jedoch nicht.

Erklärung

Gentechnisch veränderte Futtermittel müssen gekennzeichnet werden, tierische Produkte von damit gefütterten Tieren dagegen nicht. Das gilt auch für Produkte von Rindern, Hühnern und Schweinen. Die Kennzeichnungspflicht für Futtermittel wird also nicht auf diese tierischen Produkte übertragen; pflanzliche Produkte fallen nicht unter diese beschriebene Unterscheidung.

11. Welche Bedingungen gelten für das „Ohne Gentechnik“-Siegel?

Das Siegel kann nachweisliche GVO-Freiheit ohne eine Herstellung ohne GVO bestätigen.
Der Einsatz gentechnisch veränderter Futtermittel ist für das Siegel generell verboten.
Seit Mai 2008 können Produzierende Lebensmittel kostenpflichtig mit dem Siegel kennzeichnen.
Der Einsatz gentechnisch veränderter Futtermittel hängt von Tierart und Zeitraum ab.
Das Siegel setzt nachweisliche GVO-Freiheit und eine Herstellung ohne GVO voraus.

Seit Mai 2008 können Produzierende Lebensmittel kostenpflichtig mit dem Siegel kennzeichnen. · Der Einsatz gentechnisch veränderter Futtermittel hängt von Tierart und Zeitraum ab. · Das Siegel setzt nachweisliche GVO-Freiheit und eine Herstellung ohne GVO voraus.

Erklärung

Das Siegel kann seit Mai 2008 kostenpflichtig verwendet werden und setzt nachweisliche GVO-Freiheit sowie eine Herstellung ohne GVO voraus. Gentechnisch veränderte Futtermittel sind dabei nicht generell verboten; ihr Einsatz hängt von Tierart und Zeitraum vor der Verarbeitung ab.

12. Welche Aussagen beschreiben gesundheitliche Bedenken gegenüber gentechnisch veränderten Lebensmitteln?

75 Prozent der Verbrauchenden lehnen den Verzehr gentechnisch veränderter Lebensmittel ab.
Mangels Langzeitforschung gelten gesundheitliche Risiken als abschließend geklärt.
25 Prozent der Verbrauchenden lehnen den Verzehr gentechnisch veränderter Lebensmittel ab.
Mangels Langzeitforschung gelten gesundheitliche Risiken als nicht einschätzbar.
Die fehlende Langzeitforschung erschwert eine Einschätzung gesundheitlicher Risiken.

75 Prozent der Verbrauchenden lehnen den Verzehr gentechnisch veränderter Lebensmittel ab. · Mangels Langzeitforschung gelten gesundheitliche Risiken als nicht einschätzbar. · Die fehlende Langzeitforschung erschwert eine Einschätzung gesundheitlicher Risiken.

Erklärung

Wegen fehlender Langzeitforschung gelten die gesundheitlichen Risiken als nicht einschätzbar; die Forschungslücke erschwert ihre Beurteilung. 75 Prozent der Verbrauchenden lehnen den Verzehr ab, nicht 25 Prozent, und die Risiken sind nicht abschließend geklärt.

13. Welche Bedenken können sich auf den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen beziehen?

Unbeabsichtigte Kreuzungen zählen zu den Bedenken gegenüber gentechnikfreien Lebensmitteln.
Unbeabsichtigte Kreuzungen zählen zu den Bedenken gegenüber Gentechnik.
Eine unbeabsichtigte Ausbreitung von Saatgut kann im Zusammenhang mit Gentechnik Sorge bereiten.
Eine unbeabsichtigte Ausbreitung von Saatgut zählt zu den Bedenken gegenüber Gentechnik.
Eine unbeabsichtigte Ausbreitung von Saatgut zählt zu den Bedenken gegenüber konventionellem Anbau.

Unbeabsichtigte Kreuzungen zählen zu den Bedenken gegenüber Gentechnik. · Eine unbeabsichtigte Ausbreitung von Saatgut kann im Zusammenhang mit Gentechnik Sorge bereiten. · Eine unbeabsichtigte Ausbreitung von Saatgut zählt zu den Bedenken gegenüber Gentechnik.

Erklärung

Zu den Bedenken gegenüber Gentechnik gehören die unbeabsichtigte Ausbreitung von Saatgut und unbeabsichtigte Kreuzungen. Die Einheit ordnet diese Sorgen der Gentechnik zu, nicht dem konventionellen Anbau oder gentechnikfreien Lebensmitteln.

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Wie groß war die weltweite Anbaufläche gentechnisch veränderter Pflanzen 2014?

181,5 Millionen Hektar.

Was verändert die Gentechnik gezielt, um gewünschte Eigenschaften zu erzielen?

Das Erbgut von Lebewesen.

Wie gelangt ein Spendergen bei der Gentechnik in die DNA eines Empfängers?

Mithilfe eines „Taxis“, meist eines Virus oder Bakteriums.

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